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Heimatbote, 06.07.2010
Hornick-Haus in Hofstädten abgerissen
Platz für Dorfladen-Projekt geschaffen - Neubau noch in diesem
Jahr
Hofstädten:
Ein ungewohntes Büd prägt momentan die Ortsmitte von Hofstädten. Das
altbekannte "Hornick Haus" wurde in den letzten Tagen abgerissen um Platz für
den geplanten Neubau eines Dorfladens zu schaffen.

Dieses Haus in der Spessartstraße 21 war viele Jahre das Zuhause von Alfred
Hornick und seiner Familie. Es war Wohnhaus und zugleich auch Amtssitz der
damals selbständigen Gemeinde Hofstädten, da Alfred Hornick von 1964 bis zur
Eingliederung Hofstädtens in die Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen im Jahr
1978 das Bürgermeisteramt innehatte.
Auch zu Zeiten der Familie Hornick war in diesem Haus bereits ein
Einzelhandelsgeschäft untergebracht. Bedingt durch das veränderte Kaufverhalten
der Ortsbevölkerung, der immer größer werdenden Zahl von Einkaufsmöglichkeiten
und der größeren Mobilität der Kunden, wurde der kleine Laden vor vielen Jahren
geschlossen. Seit dem Tod von Alfred Hornick im Jahr 2006 stand das Gebäude
leer.
Nach dem heutigen Stand der Planungen wird ein eingeschossiges neues Gebäude auf
diesem Grundstück gebaut. Der Markt Schöllkrippen wird nach Abzug von
Fördergeldern aus dem Dorferneuerungsprogramm rund 150000 Euro investieren. Als
Betreiber des neuen Dorfladens haben engagierte Ortsbürger aus Hofstädten ihre
Hilfe zugesagt und zahlreiche Famlien bereits mit ihren Einlagen das nötige
finanzielle Polster für dieses Projekt eingebracht. |
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Main Echo, 02.07.2010
Privates Eckgrundstück und Baum sorgen für
Diskussion
Ortstermin: Ausschuss berät Ausbau der Bayernstraße
Schöllkrippen-Hofstädten.
»Wir verkaufen nichts« vom gemeindlichen Flächenanteil, lautete der Tenor im
Schöllkrippener Bauausschuss, der sich am Mittwochabend den Stand der
Ausbaumaßnahmen in der Bayernstraße betrachtete. »Wenn wir es brauchen, rennen
wir unseren Grundstücken hinterher«, meinte Bürgermeister Reiner Pistner.
Diskussionsgegenstand war ein heikler Fall: Bei einem privaten Eckgrundstück an
der Bayernstraße und am Verbindungsweg zur Flurstraße wurde bei den Vermessungen
vor Baubeginn festgestellt wurde, dass sich die Mauereinfriedung teilweise über
drei Meter vom richtigen Grenzverlauf entfernt auf öffentlichen Grund befindet.
Der jetzige Besitzer könne da nichts dazu, allerdings sei die Sache für ihn
unangenehm, da er das Anwesen so vom Vorbesitzer erworben habe.Besonderes
Augenmerk richteten die Ausschussmitglieder auf die Grundstücksecke, die als
öffentliche Fläche belassen und eventuell gestaltet werden soll. Allerdings tat
sich die Frage auf, was hier mit der darauf stehenden Linde passieren soll. Eine
Versetzung im Sommer sei schwierig und unter 1500 Euro nicht zu machen, sagte
Pistner, der sich für den Erhalt des Baumes aussprach. Wenn der Verbindungsweg
zur Flurstraße bei weiteren Baumaßnahmen als Umleitungsstrecke gebraucht werde,
müsse der Baum weg, so eine andere Meinung. Letztlich zeichnete sich der
Kompromiss ab, den Zustand so zu belassen und die Straßen- und Gehwegbau wie
geplant durchzuführen. Danach werde man weitersehen. Teilweise müsse der
Grundstückseigentümer jedoch seine Mauer abräumen, hieß es. Thomas Büttner (CSU)
riet, den Straßentrichter der regulären Grenze anzupassen.
Bürgermeister Pistner informierte darüber hinaus, dass bis Ende August die grobe
Decke auf die Bayernstraße aufgebracht werde. Derzeit werden die Gehsteige
gebaut, war bei der Ortsbegehung ersichtlich.Die Telekom ziehe eine
Verstärkungsleitung aus der Spessartstraße über die Bayernstraße bis in die
Frankenstraße, erklärte Pistner weiter. Dort solle ein breitbandtaugliches
Leerrohr gelegt werden. An dieser Maßnahme beteilige sich der Markt mit 10 000
Euro. Diese Kosten seien nicht auf die Anrainer
umlegbar, sagte Pistner.
Für den Straßenausbau hätten die Anlieger indes schon den ersten
Beitragsbescheid bekommen, Der zweite folge im Oktober. Laut
Ausbaubeitragssatzung hätten die Anwohner neunzig Prozent der Kosten zu
übernehmen, schloss der Bürgermeister.
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Main Echo, 12.04.2010
Neue Jugendgruppe, alter Vorstand
Jahresversammlung: Zwölf Einsätze 2009 für die Feuerwehr
Hofstädten -
37 Jugendliche
Schöllkrippen-Hofstädten.
Zu zwölf Einsätzen rückte die freiwillige Feuerwehr Hofstädten im Jahr 2009
aus. Dies berichtete Komandant Karlheinz Mannel bei der Generalversammlung der
Wehr, zu der 36 Mitglieder ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen waren - darunter
Ehrenkommandant Anton Huber und Schöllkrippens zweiter Bürgermeister Norbert
Ries.
Die zwölf Einsätze teilen sich auf in vier Sicherheitswachen und acht technische
Hilfeleistungen, heißt es in der Pressemitteilung der Wehr zu der Versammlung
weiter. Insgesamt leisteten die Aktiven dabei 140 Einsatzstunden. Wie der
Kommandant weiter berichtete, hat die Wehr eine neue Jugendgruppe mit derzeit
neun Mitgliedern gegründet. Die Gruppe wird von Timo Weipert, Sebastian Volker
und Tobias Pfaff betreut. Die drei Jugendbetreuer wurden per Handschlag des
Kommandanten in die aktive Wehr aufgenommen.
Mannel würdigte das Jugendwartteam Julian Peter und Daniel Herget, das mit ihrer
Leistung dazu beigetragen habe, dass die Hofstädtener Jugendfeuerwehr seit
Januar auf 37 Mitglieder gewachsen ist. In seinem Bericht über das abgelaufene
Jahr erinnerte Julian Peter unter anderem an das Jugendzeltlager, die
24-Stunden-Übung, das Seifenkistenrennen in Fuchsstadt (zweiter Platz) und an
die Rocknacht.
Auch Neuwahlen standen an bei der Versammlung. Dabei wurden der Vorstand des
Feuerwehrvereins einstimmig im Amt bestätigt: Wolfgang Esterson (Vorsitzender),
Ingrid Peter (stellvertretende Vorsitzende), Christian Klotz (Kassier) und
Astrid Knaus (Schriftführerin).
Vizebürgermeister Norbert Ries dankte den wiedergewählten Vorstandsmitgliedern
und allen Anwesenden für den Zusammenhalt und ihren Einsatz für die Gemeinschaft
des Ortes.
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Erschließung des Baugebietes "Kerbersgraben" im April
2010 |
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Main Echo, 30.03.2010
Von »Kaiser Wilhelm« bis Renetten
Dorferneuerung: Apfelbaumreihe am Dorfgemeinschaftshaus in
Hofstädten gepflanzt - Robuste heimische Sorten
Schöllkrippen-Hofstädten.
Mitglieder des Dorferneuerungsvorstandes und weitere engagierte Bürgerinnen
und Bürger haben am Samstag am Hofstädtener Dorfgemeinschaftshaus im »Blinden
Grund« eine Apfelbaumreihe gepflanzt.
Lob für aktive Ortsbürger: Wie Baudirektor Otto Kister vom Amt für
ländliche Entwicklung (ALE) erklärte, sei die Aktion der »offizielle Startschuss
für die Platzgestaltung« um das Gemeinschaftshaus. Dazu gehört beispielsweise
auch die Pflasterung des Eingangsbereiches. Über die geeigneten Pflastersteine
für die Einfahrt zum Feuerwehrgerätehaus haben die Verantwortlichen beim
Ortstermin am Samstag auch verhandelt. Baudirektor Kister lobte, dass sich in
Hofstädten eine »so gute Truppe« um das Gelingen der Dorferneuerung bemühe. In
diesem Sinne dankte er allen aktiven Ortsteilbürgern, die mithelfen, erhebliche
Kosten einzusparen. Die Pflanzung, bei der Kister selbst kräftig Hand anlegte,
habe eigentlich schon im Spätherbst erledigt werden sollen, war zu hören. Aber
da spielte das Wetter nicht mit. Jetzt - mit erwachendem Frühling - säumen 18
Hochstämme den Weg, der am Dorfgemeinschaftshaus vorbei zur künftigen Kapelle
führt.

Wie Arno Stein vom Dorferneuerungsvorstand mitteilte, handelt es sich um neun
heimische und robuste, zum Teil traditionsreiche Apfelsorten, darunter Kaiser
Wilhelm, Schöner von Boskop, Lohrer Rambour, Geheimrat Oldenburg und Renetten.
Das Grundstück, auf dem die Obstbäume in einem Abstand von je zehn Meter in
vorbereitete Löcher gesetzt wurden, habe Norbert Hornick zur Verfügung gestellt,
so Vorstandsmitglied Siegbert Glaser.
Für einzelne Bäume haben sich laut Arno Stein schon Paten gefunden. Wie
berichtet, sollten diese im Gegenzug zur Pflege das Obst ernten dürfen. Für
Bürgermeister Pistner ist auch denkbar, dass sich die Schutzgemeinschaft
Hofstädten unter dem Vorsitz von Dr. Bruno Thiele um die Gewächse kümmere. In
diesem Fall liege die Obhut in einer Hand, hieß es. dp |
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Heimatbote, 27.03.2010
Feldlerchen und Vorstandswahlen
Jagdgenossenschaft Hofstädten informiert über Jagd und Tierschutz
Schöllkrippen-Hofstädten. Was eigentlich wie
eine Routineversammlung begann, die Jagdgenossenschaft Hofstädten bestätigte den
bisherigen Vorstand in seinem Amt, endete mit recht interessanten Informationen
zur Jagd und zum Tierschutz.
Der Vorsitzende der Jagdgenossen, also aller Eigentümer von
landwirtschaftlichen Flächen in der Gemarkung Hofstädten, Alfred Dedio, hatte
vor der Entlastung über Sitzungen und Pflegemaßnahmen in der Flur berichtet,
Kassenwart, Anton Weipert, konnte eine ausgeglichene Bilanz vorlegen und so
konnte die Versammlung dem Antrag des Kassenprüfers Karlheinz Mannel auf
Entlastung des Vorstandes nach fünf Jahren zustimmen. Da sich alle sechs
Vorstandsmitglieder bereit erklärt hatten, weiterzumachen, fiel auch die Wahl,
bei der sowohl die Stimmenmehrheit als auch die damit vertretene
landwirtschftliche Fläche zählt, eindeutig aus.
Interessant wurde es dann noch einmal beim Punkt "Verschiedenes". Dr. Bruno
Thiele, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Hofstädten e.V., der als Gast
teilnahm, sprach die Pflege der Obstbaumflächen an, die von der
Schutzgemeinschaft betreut werden und man einigte sich, diese Flächen in die
bisherige Liste der Pflegemaßnahmen aufzunehmen. Außerdem berichtete der
Jagdpächter, Artur Röll, über den Tierbestand und auch den Abschuß. Dabei waren
z.B. drei Wildschweine und zehn Füchse. Auf die Frage, wie viele Rehe er denn
nicht hätte abschießen müssen, wegen Unfällen mit Autos, sagte er: "Dieses Jahr
waren es nur fünf, im Vergleich zu 16 vor drei Jahren also deutlich weniger."
Möglicherweise hängt dies auch mit den neuen blauen Reflektoren zusammen, die
jetzt an vielen Strecken an den Straßenleitpfosten angebracht worden sind.
Zuletzt berichtete Stefan Weidenweber, vom einzigen Ackerbaubetrieb in
Hofstädten, über das LBV(Landesbund für Vogelschutz)-Projekt "Lerchenfenster".
Hierbei lassen die Landwirte in ihren Feldern bestimmte Flächen ohne
Getreidesaat, damit die Feldlerchen dort Nistmöglichkeiten finden. "Auch das
trägt dazu bei, dass unsere Flur nicht nur Nutzfläche ist, sondern vielen
Spaziergängern auch Naturerlebnis bietet." Damit und mit dem Dank für das Kommen
beendete Alfred Dedio die Versammlung. |
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Main Echo, 18.03.2010
Weihnachtsgeschenke bereits im neuen Dorfladen
einkaufen?
Bürgerversammlung: In Hofstädten bleibt der Radweg nach
Schneppenbach Thema - Anlieger müssen für Straßenausbau tief in die Tasche
greifen
Schöllkrippen-Hofstädten. Mit rund sechzig
Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus haben die Hofstädtener am Dienstag bei der
Bürgerversammlung großes Interesse am Geschehen der Marktgemeinde bekundet. Doch
eher zögerlich äußerten sie Anregungen und Kritik.
Lothar Weidenweber wollte wissen, was hinter den »Baumpatenschaften« am
Dorfgemeinschaftshaus stehe. Bürgermeister Reiner Pistner erklärte, dass am
Samstag, 27. März, eine Allee mit 18 Obstbäumen gepflanzt werde. Die Aufgabe
eines Baumpaten bestehe in der Pflege des Gewächses. Im Gegenzug dürfe er die
Äpfel lesen.
»Den Baum muss man nicht, darf ihn aber kaufen«, erklärte Pistner. Kurz: Eine
Spende sei nicht zu verachten. Interessenten für eine Baumpatenschaft sollen
sich bei Arno Stein vom Vorstand der Teilnehmergemeinschaft in der
Dorferneuerung melden.
Zu Pistners Frage »Wollen wir in diesem Jahr den Dorfladen noch hinbringen?« gab
es keine gegenteiligen Meinungen. Vorausgehend hatte der Bürgermeister über den
aktuellen Stand informiert.Die Neubaupläne seien optimiert und vom Gemeinderat
genehmigt, Details seien noch zu klären, hieß es. Beim künftigen Dorfladen sei
sogar an einen Autoschalter gedacht. So könnten sich Pendler am frühen Morgen in
der Spessartstraße noch schnell mit einem »Butterweck« versorgen, scherzte
Pistner.
Eigenleistung der Bürger gefragt Mit der Polizei und
Kreisstraßenmeisterei habe eine Ortsbesichtigung stattgefunden. »Es war nicht
so, dass die den Autoschalter verhindern wollen«, so Pistners Auffassung.
Zuversichtlich zeigte sich der Rathauschef, dass die Hofstädtener »zu
Weihnachten ihre Geschenke im Dorfladen einkaufen können«. Bis dahin sei aber
noch jede Menge Bürgerengagement gefragt, warb der Bürgermeister um tatkräftige
Unterstützung beim Abriss und Aufbau. Die Kosten für den Neubau bezifferte er
auf 307 000 Euro. An Zuschüssen seien 140 000 Euro zu erwarten.
Wie in vorigen Bürgerversammlungen war der Radweg nach Schneppenbach ein Thema.
Erneut wurde auf eine Asphaltierung gepocht. Andrea Hant war der Meinung, der
naturbelassene Weg sei »brenzlig«. Den losen Split hält sie für ungeeignet;
außerdem sei er an vielen Stellen zu dick aufgebracht. Die Radfahrer rutschten
weg. Karlheinz Mannel forderte zumindest einen ordnungsgemäßen Unterbau mit
passender Aufschotterung. Pistner erinnerte, dass eine einjährige »spezielle
artenschutzrechtliche Prüfung« laufe. Asphalt aufzubringen, hielt er dennoch für
»schwierig«. »Die untere Naturschutzbehörde ist schon sehr rigoros«, gab
Pistners zu bedenken.
Auf Nachfrage unserer Zeitung sagte Arno Stein, der Radweg sei vor über acht
Jahren mit der Auflage errichtet worden, dass der Boden nicht versiegelt werden
dürfe. Aufgrund schlechter Erfahrungen bestehe aber in Hofstädten schon seit
langem der Wunsch nach einer Asphaltdecke.
»Nicht hinnehmbar« seien die Überreste von Plakatierungen an Straßenlaternen,
beklagte ein Bürger. Pistner verwies auf die gemeindliche Plakatverordnung, die
besage, dass Befestigungsmittel wieder entfernt werden müssen. Die Missetäter
seien jedoch kaum auszumachen. Kritisiert wurde ferner, dass Busfahrer den
eigens eingerichteten Wendehammer in der Spessartstraße nicht nutzten. »Die
fahren nicht rein und blockieren den Verkehr - das ist ein Unding«, beschwerte
sich Georg Hellenthal.
Neue Baustellen im Ortsteil Wenn es noch weitere Fragen gebe, stehe er im
Rathaus zur Verfügung, schloss Pistner. Außerdem sei er ab nächster Woche öfters
an Hofstädtens neuen Baustellen anzutreffen. Zuerst in der Bayernstraße, später
in der Franken- und Schönebergstraße rollen in den kommenden Tagen die Bagger
an. Dort sind Kanalbauten, Wasserversorgung und Straßenbau zu erledigen, wofür
etliche tausend Euro in den laufenden Haushalt eingestellt sind.
Teilweise, insbesondere in der Frankenstraße, müssen die Anlieger tief in die
Tasche greifen - von bis zu 20 000 Euro war die Rede. Der Ausbau der
Ruhbornstraße - eine Kreisstraße - werde auf Bestreben der Marktgemeinde auf
2011 verschoben, erklärte Pistner. Die Straße sehe zwar »grauselig« aus, der
Markt schaffe aber die vorbereitenden Kanalbauarbeiten nicht eher.
Im Schöllkrippener Veranstaltungsreigen wies Pistner auf den Besuch der
polnischen Partnergemeinde Kochanowice vom 17. bis 21. Juni hin. Sicher
besuchten die Gäste in diesem Zeitraum auch gern das Feuerwehrfest des 520
Einwohner zählenden Ortsteils Hofstädtens, meinte Pistner und zog abschließend
noch den Hut vor dem, »was in dieser Dorfgemeinschaft alles geleistet wird.«
Doris Pfaff |
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Main Echo, 16.03.2010
Bürger pflastern und pflanzen
Dorferneuerung: Außenbereich des Hofstädtener Gemeinschaftshauses
wird mit Wegen und Bäumen gestaltet
Schöllkrippen-Hofstädten. Im Rahmen der
Dorferneuerung beginnen in den nächsten Wochen die Arbeiten an den Außenanlagen
des Dorfgemeinschaftshauses.
Den Beginn der Arbeiten zur Neugestaltung des Areals besprachen in der
vergangenen Woche Bürgermeister Reiner Pistner und Landschaftsarchitekt Wolfgang
Leimeister vor Ort mit Mike Steigerwald von der Steigerwald Erdbau GmbH,
Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs und Vertretern der Feuerwehr sowie des
Dorferneuerungsvorstandes.
Sobald das Wetter es zulässt, soll als erster Schritt des Vorhabens die
Feuerwehreinfahrt befestigt und später mit Hilfe von Freiwilligen gepflastert
werden, erklärt Arno Stein, Projektvertreter und Mitorganisator, im Gespräch mit
unserer Zeitung. Danach sind Arbeiten am Weg rund um das Gebäude vorgesehen.
Zuletzt soll der Eingangsbereich des Gebäudes hergestellt werden.

Viel Eigenleistung »Die Baumaßnahmen sollten bis Oktober
abgeschlossen sein«, so Stein. Die Pflasterarbeiten werden unter großer
Mithilfe und Eigenleistung der Bürger durchgeführt. »Lediglich die
Leistensteine und Einfassungen werden vom gemeindlichen Bauhof gesetzt und
Maschinenarbeiten von der Firma Steigerwald ausgeführt«, sagt Stein.
Auch wurde bei dem Ortstermin vereinbart, am Samstag, 27. März, ab 9 Uhr
eine Apfelbaumreihe einseitig entlang des zukünftigen »Kapellenweges« zu
pflanzen. »18 Bäume sollen als optische Grenze gesetzt werden«, so Arno
Stein, »damit das neugestaltete Gebiet umgrenzt erscheint. Auch dafür werden
Freiwillige gesucht, denen - aber sicher nur bei entsprechender Pflege -
auch die Ernte ›ihrer‹ Bäume in Aussicht gestellt wird.« Das
Gemeinschaftshaus wurde von 2002 bis 2006 errichtet und wird von der
örtlichen Feuerwehr, dem Gesangsverein und der Jagdgenossenschaft Hofstädten
genutzt.
Hinzu kommen Bürgerversammlungen, Seniorentreffs, Festtagsveranstaltungen
(Weißer Sonntag) und private Feiern. Zudem wird im August die
Jugendfeuerwehr des Kreises auf der benachbarten Wiese ein Zeltlager
ausrichten. Aufgrund der vielen Veranstaltungen im und um das
Dorfgemeinschaftshaus sollen nun auch die Außenanlagen entsprechend
ästhetisch erscheinen und gut nutzbar sein. Jedoch achte man genau darauf,
dass die Bauarbeiten Festlichkeiten wie den Weißen Sonntag nicht behindern,
so Stein.
Weitere Schritte im Vorhaben »Rund um das Dorfgemeinschaftshaus« seien unter
anderem die Anlage eines Parkplatzes sowie eines »Verstecks für die
unschönen Wertstoffcontainer - beides oberhalb des Gemeindehauses, in
Richtung der geplanten Kapelle.
Thomas Vetter. |
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Faschingsumzug 2010
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Main Echo, 11.02.2010
Darlehensaufnahme für 2010 geplant
Haushalt Schöllkrippen
Schöllkrippen. Der vorläufige
Haushaltsplan lag dem Marktgemeinderat am Dienstag vor. Die eigentlichen
Beratungen darüber sollen erst in der nächsten Sitzung erfolgen. Bürgermeister
Reiner Pistner stellte vorab einige Daten aus dem Entwurf vor.
Unterm Strich sei der Haushalt des vergangenen Jahres gut gelaufen. Das bislang
nicht in Anspruch genommene Darlehen der beiden Vorjahre über 767 000 Euro müsse
jedoch »vielleicht heute schon abgerufen werden«. Für dieses Jahr stehe eine
Darlehensneuaufnahme von 300 000 Euro auf dem Plan. Die Pro-Kopf-Verschuldung
lag zum Vorjahresende bei 1385 Euro, in 2010 werde sie auf 1607 Euro wachsen.
Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt liege bei 726 000 Euro -
das sei »gigantisch«, so Pistner.
Als größte Ausgabeposten benannte der Bürgermeister die Maßnahmen in der
Hofstädtener Dorferneuerung, darunter drei Straßenausbauten. Der Ausbau der
Ruhbornstraße werde auf 2011 verschoben. Auf ein Problem des Haushaltes wies
Pistner ferner hin: Mit dem allgemeinen Haushalt würden kostenrechnende
Einrichtungen finanziert. Seit 2004 seien für Wasser und Kanal rund 1,5
Millionen Euro an Tilgungsleistungen aus dem laufenden Haushalt zusammen
gekommen, habe der Kämmerer informiert.
»In Sachen KVG müssen wir uns outen«, so Pistner. Aus dem freien Haushalt werde
sich der Markt mit 150 000 Euro an der KVG beteiligen und mit weiteren 150 000
Euro über eine Holding. Damit sei Schöllkrippen Anteilseigner von fünf Prozent.
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Main Echo, 21.01.2010
In Hofstädten sind ab Frühjahr wieder die Bagger am
Werk
Straßenausbau: Ausschreibung besser als gedacht
Schöllkrippen-Hofstädten. Vor etlichen
interessierten Bürgern aus Hofstädten hat Rathauschef Reiner Pistner am Dienstag
im Marktgemeinderat das Ausschreibungsergebnis zum geplanten Ausbau der
Schöneberg-, Franken- und Bayernstraße bekannt gegeben. Den Auftrag für die
Durchführung der Arbeiten erhält laut einstimmigem Beschluss der günstigste
Anbieter - die Firma Franz Kunkel aus Neuhütten.
Die Kosten für Schöneberg- und Frankenstraße beträgt für den Abschnitt Kanalbau
gut 155 000 Euro, für den Wasserleitungsbau rund 130 000 Euro, und den
eigentlichen Verkehrsbau 450 000 Euro; insgesamt laut Angebot also 735 000 Euro
inklusive der Mehrwertsteuer.
Die Kosten für den Ausbau der Bayernstraße belaufen sich laut
Leistungsverzeichnis auf rund 320 000 Euro (Kanal: rund 104 000 Euro, Wasser 58
000, Straßenbau: 163 000 Euro). Insgesamt liege das Ausschreibungsergebnis
»beachtlich« (etwa 15 Prozent) unter den geschätzten Kosten, so Pistner mit
Blick auf die Straßenanwohner, die dennoch mit ganz erheblichen finanziellen
Brocken zu rechnen haben. Dennoch könne es im Zuge der Bauarbeiten noch
Unwägbarkeiten geben, die zu bedenken seien.
Der Bauzeitenplan liege noch nicht vor; die Straßenzüge sollen jedoch zeitlich
parallel in Angriff genommen werden.Etwa ab März könne es losgehen, meint der
Bürgermeister.
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Main Echo, 19.11.2009
Premiere mit Bravour bestanden
Chorkonzert: Sangeslust Hofstädten erntet verdienten Applaus für
ihr erstes abendfüllendes Programm
Schöllkrippen-Hofstädten. Nachdem sie
bislang nur bei Konzerten anderer Gastgeber mitgewirkt haben, bestanden die
Aktiven des Gesangvereins Sangeslust Hofstädten am Samstagabend ihr erstes
abendfüllendes Konzert mit Bravour.
Dorfgemeinschaftshaus gefüllt: »Nun haben wir endlich eine
Möglichkeit zum Auftreten«, freute sich die Vorsitzende Margit Weipert, als sie
die Gäste im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus begrüßte und erklärte, dass
das Konzertmotto »Melodien im Grund« passend zum Standort gewählt worden sei.
Die Sängerinnen und Sänger hatten unter der Leitung von Musikdirektor Friedolin
Wissel jedoch einen musikalischen Reigen zusammengestellt, der sich auf gutem
Niveau präsentierte.
Dazu gehörten zum einen die Lieder, bei denen Solist Alois Kempf im Blickpunkt
stand. Neben dem »Trinklied« aus der Oper »La Traviata« waren das »La donna e
mobile« aus der Oper »Rigoletto«, »Dunkelrote Rosen bring ich schöne Frau« aus
der Operette »Gasparone« und das »Wolga-Lied« aus der Operette »Zarewitsch«.
Nicht zu vergessen das Lied »Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde«, mit dem
einst Robert Stolz begeisterte und das dank Kempf so schnell nicht in
Vergessenheit geraten wird.
Eröffnet wurde der Chorabend mit »Conquest of Paradise«. Vangelis komponierte
diese Melodie für den Film »1492«, der sich um die Entdeckung von Amerika dreht.
Zu Weltruhm gelangte sie jedoch erst, als der deutsche »Gentleman-Boxer« Henry
Maske sie als »sein« Einzugslied erklingen ließ. Die Aktiven der Sangeslust
haben sich diese Idee zu eigen gemacht, denn mit Teelichtern in der Hand
marschierten auch sie dazu ein.
Danach erinnerten sie mit »Der Freundschaft Band« von Edward Elgar an die
Einheit Europas und den Frieden in der Welt, der auch im altrussischen
Kirchengesang »Tebje Pajom« von Dimitri Bortnianski im Vordergrund steht.
Den Ausflug in die Welt des Musicals mit »Wein nicht um mich Argentinien« und
»Memory« quittierten die Gäste ebenso mit reichlich Beifall, wie die sich
anschließenden Gospels »Down by the Riverside«, »Halleluja, sing ein Lied« und
»Swing low«. Mit den Songs »Heimweh«, im Original von Freddy gesungen, und
»Marina« von Rocco Cranata landeten die Aktiven wieder in deutschen Gefilden,
bevor sie sich mit »Time to say goodbye« verabschiedeten. Hier schloss sich der
Kreis des Abends, denn mit diesem Lied hat Henry Maske seinen letzten Kampf (vor
dem Comeback-Kampf) enden lassen. Die Ovationen des Publikums verhallten dennoch
nicht ungehört, da die Sangeslust das beliebte Volkslied »Frieden« von Maria
Hellwig als Zugabe mitgebracht hatte.
Dank an Dirigent
Wissel
Abgerundet wurde der Abend mit dem Klaviersolo »Alla turca« von Wolfgang Amadeus
Mozart. Gespielt wurde es von Dirigent Wissel, der die Sängerinnen und Sänger
auch bei den meisten anderen Liedern am Klavier begleitet. Für ihn hatte die
Vorsitzende eine Überraschung vorbereitet, denn in Anerkennung für dessen
30-jährige Arbeit mit der Sangeslust überreichte sie Wissel eine Urkunde und ein
Präsent. »Er ist mit Leib und Seele Musiker und hat uns zu dem gemacht, was wir
heute sind«, würdigte Weipert den Chorleiter.
Marion Stahl |
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Main Echo, 08.10.2009
"Der Laden muss brummen"
Nahversorgung: Hofstädtener Dorfladen-Initiativgruppe stellt
Betreiberkonzept im Marktgemeinderat vor - Mini-GmbH
Schöllkrippen. "Unser Ziel ist, unseren
Hofstädtener Dorfladen zum Jahresende 2010 zu öffnen", erklärte Sigrid Dedio von
der Initiativgruppe Dorfladen am Dienstag in der Sitzung des Marktgemeinderats,
zu der 15 Zuhörer gekommen waren. Michaela Mannel, Tanja Staab - beide ebenfalls
aus der Initiativgruppe - und Dedio informierten über das Betreiberkonzept,
Investitionen und Wirtschaftsplanungen.
Eine Umfrage, an der sich 87 der insgesamt 180 Haushalte des Ortsteils beteiligt
hatten, ergab, dass 86 Prozent der Befragten der Meinung seien, die
Versorgungssituation in Hofstädten solle verbessert werden, hieß es zuvor. Die
Wirtschaftlichkeitsberechnung des Beraters Wolfgang Gröll zeige, "der Laden muss
brummen", wenn sich das Geschäft lohnen soll, so Dedio.
Die drei Frauen von der Initiativgruppe zeigten sich überzeugt, dass der Laden
unter dem Motto "Lebensmittel und mehr" - das heißt, Versorgung der Bürger mit
Lebensmitteln und Waren des täglichen Gebrauchs und sozialer Treffpunkt - gute
Aussichten habe. Recht scheint dem Arbeitskreis bereits jetzt schon das große
Interesse und der Rückhalt der Bevölkerung zu geben.
Für die Mini-GmbH "Dorfladen Hofstädten UG & Still" - einem Bürgerladen in Form
einer haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft mit Geschäftsführer und einem
Mitgliederrat, der von stillen Gesellschaftern gewählt wird - haben schon
zahlreiche Personen schriftlich ihre Bereitschaft erklärt, Geschäftsanteile zu
zeichnen. Bei derzeit 99 Zeichnern, darunter auch Familien, mit 162 Anteilen
seien 24 300 Euro zusammen gekommen, lautet das vorläufig stolze Ergebnis. Die
Initiatoren sind zuversichtlich, dass sie die übrigen Anteile zu je 150 Euro
auch noch "zusammen kriegen". Unterm Strich werden gut 30 000 Euro benötigt, um
die Investitionen abdecken zu können. Die Kosten für Ladeneinrichtung und
Warenerstausstattung bezifferte Dedio auf je 15 000 Euro; an sonstigen
Gründungskosten kämen weitere 2000 Euro hinzu. Bei monatlichen Fixkosten
(darunter auch Personalkosten) von 3070 Euro und einer angenommenen
Handelsspanne (Marge) von 22 Prozent errechnet sich der erforderliche
Monatsumsatz auf 13 955 Euro. Der erwartete Jahresumsatz liege bei gut 167 000
Euro, der erwartete Wareneinsatz bei rund 131 000 Euro. Kostendeckung und
Gewinnerzielung sei oberstes Prinzip. Die Hofstädtener seien aber auch über die
Risiken des Unternehmens aufgeklärt worden, sagte Dedio. "Im schlimmsten Fall
ist die Einlage weg".
Bevor es an die konkrete
Umsetzung geht, muss das vorgesehene Gebäude in der Spessartstraße 21 gründlich
auf Vordermann gebracht werden, erläuterte Architekt Martin Reuter. Die Lage des
ehemaligen Bürgermeisterhauses sei "perfekt für die Nutzung", unterstrich
Reuter.
Vertraglich besiegelt von der Teilnehmergemeinschaft in der Dorferneuerung werde
das Haus mit Mitteln des Amtes für ländliche Entwicklung und der Gemeinde
umgebaut. Die Baukosten würden zu 50 Prozent gefördert, ergänzte Rathauschef
Reiner Pistner.
Die umfassenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen samt Außendämmung, Dach, Heizung,
Fenster, Außentreppe, Plattformaufzug und Nebenkosten belaufen sich auf knapp
400 000 Euro. Davon entfallen 278 000 Euro auf das Erdgeschoss; die Summe für
das Dachgeschoss, das später vielleicht als Wohnung vermietet werden könne, sei
zunächst nur planerisch bedacht.
Angesichts der Kosten habe er "erst mal geschnauft", meinte Pistner. Den Erfolg
des Vorhabens ziehe er jedoch nicht in Zweifel. Wo Kosten gesenkt werden
könnten, sei zu prüfen.
Nach anfänglichen Bedenken zeigte sich Dr. Marco Schmitt (CSU) von dem
Dorfladenprojekt "durchaus angetan". Zu Bedenken gab Michael Pfarr (CSU) die
derzeit noch ungelöste Parkplatzsituation. Zu einer Anmerkung, der Dorfladen
könne womöglich mit Discounter-Billigpreisen nicht mithalten, sagte Siegbert
Glaser (FW), die Waren des Dorfladens seien im Durchschnitt nicht teurer.
"Der Dorfladen wird funktionieren, wenn sich die Hofstädtener damit
identifizieren. Alles steht und fällt mit der Leidenschaft, mit der sich die
Beteiligten einbringen", schloss Pistner.
In diesem Sinne gab der Marktgemeinderat dem Arbeitskreis Dorfladen grünes
Licht, sein Projekt weiter voranzutreiben. Doris Pfaff
Hintergrund: Wie das Hofladen-Umsatzziel zu
erreichen wäre
Wie der anvisierte Umsatz von 13 955 Euro pro Monat im Hofstädtener
Dorfladen gelingen könnte: Hofstädten hat etwa 180 Haushalte und 521 Einwohner
(Stand Januar 2008). Wenn 60 Prozent der Haushalte im Dorfladen einkaufen, sind
dies 108 Haushalte/312 Personen. Folgende Einkäufe wären dann zu tätigen, um das
Umsatzziel von 13 955 Euro zu erreichen:
129 Euro pro Haushalt im Monat beziehungsweise 32 Euro pro Haushalt in der
Woche; oder: 45 Euro pro Person in Monat beziehngsweise elf Euro pro Person in
der Woche. dp Auf die Frage ...
... eines Gemeinderats, was denn passiere, wenn die für den geplanten
Hofstädtener Dorfladen eingekaufte Frischware nicht genügend Abnehmer finde, hat
Initiatorin Sigrid Dedio eine überzeugende Antwort parat: "Wenn im Dorfladen die
Brötchen hart werden und die Milch am Ablaufen ist, dann gibt es halt in ganz
Hofstädten Semmelknödel." |
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Amtliches Mitteilungsblatt der VG, 01.10.2009
Grünabfallablagerung am Steinbruch "Grüne Brücke/Weißer Stein"
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Hofstädten,
in letzter Zeit kommt es im Bereich des gemeindlichen Steinbruchs an der "Grünen
Brücke" bzw. dem "Weißen Stein", im OT Hofstädten zur Gernarkungsgrenze der
Gemeinde Geiselbach, immer häufiger zu rechtswidrigen Grün- und
Bauschuttablagerungen seitens verschiedener ortsansässigen und
nichtortsansässigen Bürgern.
Bei einer Ortsbegehung seitens der Verwaltung wurden jetzt sogar zufällig
Personen dabei ertappt, die gerade Ihren Garten und Forstabfall auf dem
gemeindlichen Grundstück abladen wollten. Der Steinbruch wird mittlerweile so
stark als illegaler Grünabfallplatz genutzt, dass nun zukünftig als Konsequenz
der Ein und Ausfahrtsbereich durch den Markt Schöllkrippen gesperrt wird, und
somit der bestehende Weg nicht mehr als Zufahrt genutzt werden kann. Die
Nachbargemeinde Geiselbach hat ebenfalls signalisiert, dass das Zufahren von
deren Seite unzugänglich gemacht wird.
Falls einzelne Personen dabei gesichtet werden, die unbefugt ihren Grünabfall
dort abladen, wird diese Tat unverzüglich und ohne Ausnahme zur Anzeige
gebracht. Wer seinen Grünabfall ordnungsgemäß abgeben möchte, kann dieses zu den
bekannten Öffnungszeiten an der gemeindlichen Grünabfalldeponie tun.
Schöllkrippen, 17.09.2009
gez. Pistner,
1. Bürgermeister |
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12.09.2009
Feuerwehrübung in der Spessartstraße 6
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Main Echo, 07.08.2009
Änderungen reduzieren Straßenkosten
Frankenstraße: Schöllkrippen entlastet Anwohner um etwa 20
Prozent - Anlieger: Jeden möglichen Euro einsparen
Schöllkrippen. Zum geplanten Ausbau der
Frankenstraße in Hofstädten hat der Marktgemeinderat am Dienstag einige bauliche
Änderungen mit reduzierenden Auswirkungen auf die Schätzkosten beschlossen.
Insgesamt dezimieren die Änderungen die geschätzten Aufwendungen für die
Anlieger (die laut Satzung 90 Prozent der Kosten für die offiziell nie
ausgebaute Frankenstraße zu übernehmen haben) um gut zwanzig Prozent von
anfänglich 230 000 Euro auf knapp 185 000 Euro. Pro Quadratmeter
beitragspflichtiger Fläche bedeute dies umgerechnet eine Senkung von 20,42 Euro
auf jetzt 16,33 Euro, wobei der Geschossflächenfaktor noch zu berücksichtigen
sei, sagte Bürgermeister Reiner Pistner.
Das Ratsgremium sprach sich dafür aus, den talseitigen Gehweg nicht bauen zu
lassen. Die Kostenersparnis liege bei 23 400 Euro, so die Annahme. Weiter solle
die Fahrbahn mit Leistensteinen anstatt mit Natursteinpflaster begrenzt werden.
Das Querpflaster im Einmündungsbereich solle entfallen (Ersparnis 1500 Euro).
Wegen einer falschen Massenberechnung beim Unterbau der Nebenflächen können
weitere 5000 Euro gestrichen werden. Einstimmig lautete der Beschluss, dass der
Markt den Straßenentwässerungsanteil von 17 000 Euro übernimmt. Keine Mehrheit
fand der Vorschlag, anstelle des wie in anderen Ortstraßen eingeführten Rocca-
Pflasters bräunliche Parkettsteine zu verwenden; dies hätte eine Ersparnis von
etwa 1200 Euro gebracht.
Wie Reiner Pistner eingangs ausführte, habe sich nach der Anliegerversammlung
zur Information über die Ausbauplanung der Frankenstraße (wir berichteten) eine
Anwohnerinitiative gebildet. Sie habe eine Petition mit Überlegungen zu den
genannten Kosteneinsparungen verfasst, die im Vorfeld der Sitzung "abgearbeitet"
wurde, so Pistner.
Dazu äußerten sich außerhalb der Gemeinderatssitzung zwei Anlieger. "Trotz der
Einsicht für die notwendige Maßnahme - in dieser Form können wir den Ausbau
nicht bezahlen", meinte ein Anwohner. "Was nützt ein Gehsteig, wenn er nicht
bezahlt werden kann", gab er zu überlegen. Jeder mögliche Euro solle eingespart
werden. Von "Existenzgefährdung" sprach eine andere Bewohnerin. Einzelne
Hausbesitzer, darunter doppelt betroffene Eckgrundstücksbesitzer, müssten bis zu
30 000 Euro berappen.
Der Marktgemeinderat einigte sich weiter, die Vorausleistungen für den Ausbau in
zwei Raten und einem Mindestabstand von sechs Monaten zu erheben. Die Erstattung
bereits in 1976 geleisteter Vorauszahlungen sowie eine Verzinsung dieser
Beiträge sei aus rechtlicher Sicht nicht möglich, weil die Straße zur Zeit der
Beitragszahlung bereits benutzbar war, hieß es.
Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, mit den Anwohnern über den
Verkauf gemeindlicher Randstreifen (155 Quadratmeter) zu sprechen und eine
Lösung herbeizuführen. Ratsmitglied Leonhard Schultes schlug diesbezüglich
Flächentausch vor.
Für den Frostschutzunterbau der Frankenstraße solle zumindest alternativ das
eventuell kostengünstigere Recyclingmaterial ausgeschrieben werden, sagte
Pistner weiter. Der bergseitige 1,5 Meter breite Gehsteig müsse vollständig mit
Tränbeton ausgeführt werden, um Setzungen im Leitungsbereich zu vermeiden. Der
Einbau von Vlies auf der teilweise porösen Bitumentragschicht sei nicht möglich,
schloss der Bürgermeister. dp |
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Main Echo, 17.06.2009
Persönliches Urkunde für Gabriele Globke-Lorenz
Schöllkrippen-Hofstädten. Gabriele
Globke-Lorenz aus Hofstädten feiert im Landratsamt Aschaffenburg Jubiläum, sie
ist 25 Jahre im Dienst. Die Diplom-Ingenieurin ist die Fachkraft für
Naturschutz, sie überwacht und betreut Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Die
Jubilarin erstellt fachliche Stellungnahmen im Rahmen von Bauleit- und
Raumordnungsplanungen und berät die Gemeinden in landschaftsökologischen Fragen.
Sie bietet naturkundliche Führungen an und unterstützt Naturschutzverbände und
andere im Naturschutz tätige Organisationen.
Landrat Dr. Ulrich Reuter überreichte ihr eine Dankurkunde sowie ein kleines
Präsent. |
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Main Echo, 12.06.2009
Erhebliche Kosten für die Anlieger
Straßenausbau Keine Zuschüsse für Erschließungen in Hofstädten
Schöllkrippen-Hofstädten. Beim geplanten
Ausbau der Schöneberg- und Frankenstraße in Hofstädten kommen auf die Anlieger
ganz erhebliche finanzielle Brocken zu, musste Bürgermeister Reiner Pistner am
Dienstag im Marktgemeinderat mit Bedauern verkünden.
Während der erste Teil der Schönebergstraße (129 Meter ab Abzweig von der
Spessartstraße) vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) als Ausbaumaßnahme
gefördert werde, seien für die verlängerte Schönebergstraße und die
Frankenstraße keine Zuschüsse zu erwarten. Die beiden Abschnitte gelten als
Ersterschließungen, so Pistner zum Hintergrund.
Die ersten Kostenschätzungen und Berechnungen sehen wie folgt aus: Beim
"Teilabschnitt 1" der Schönebergstraße (0-129 Meter) seien - abzüglich
Plankosten und ALE-Zuschüsse - unterm Strich gut 97 000 Euro zu bewältigen. Der
Anteil (70 Prozent) für die Anlieger mache 68 000 Euro aus. Nach einer neuen
Regelung in der Ausbaubeitragssatzung (die noch zu beschließen ist) wird der
gemeindliche Aufwand an den Mischflächen dreißig (statt zwanzig) Prozent
betragen, teilte Pistner mit.
Bei der verlängerten Schönebergstraße (176 Meter), entfallen auf die Anlieger
neunzig Prozent der Straßenbaukosten. Nach ersten Schätzungen beträgt die
Gesamtsumme für die Anwohner 111 000 Euro; im Einzelnen müssen die
Grundstücksbesitzer hier mit bis zu 17 000 Euro rechnen.
Noch teurer
kommt - auf 205 Meter - die Frankenstraße mit sieben Eckplatzgrundstücken. Hier
schlagen zusätzlich noch Entwässerungskosten über 17000 Euro zu Buche.
Letzten Endes summiert sich der neunzigprozentige Anliegeranteil auf 230 000
Euro. Die Anwohner müssten je nach Grundstücksgröße zwischen 3900 und 29 000
Euro berappen, so die Grobschätzung.
Die detaillierte Kostenschätzung will der Marktgemeinderat demnächst den
Anliegern vorstellen und sich mit ihnen auch über Einsparmöglichkeiten,
Ausführungsalternativen und Zahlungsmodalitäten beraten. Noch sei nichts
beschlossen, hieß es. dp |
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Main Echo, 16.04.2009
Für Ausbau der Schöneberg- und Frankenstraße
Gemeinderat hat Pläne für Hofstädten gebilligt
Schöllkrippen. Ohne Gegenstimmen hat der
Marktgemeinderat am Dienstag die Ausbaupläne für die Schöneberg- und
Frankenstraße im Ortsteil Hofstädten gebilligt. Winfried Schwab vom
gleichnamigen Hösbacher Ingenieurbüro erläuterte zuvor eingehend Details der
Planunterlagen.
Parallel zur Planfreigabe und den Zuschussanträgen an das Amt für ländliche
Entwicklung (ALE) werde die örtliche Bauverwaltung die Kosten errechnen, die auf
die jeweiligen Anwohner zukämen, sagte Bürgermeister Reiner Pistner. Eine
Anliegerversammlung folge demnächst.
Laut Schwab fallen für den 260 Meter langen Kanalbau etwa 157 000 Euro an reinen
Herstellungskosten an. Für die Wasserleitungen (520 Meter), die im ganzen
bebauten Bereich neu verlegt werden müssen, kommen etwa 174 000 Euro zusammen,
so Schwab.
Den eigentlichen Straßenbau auf über 4000 Quadratmeter, an dem sich das ALE
abschnittsweise finanziell beteiligt, schätzt Schwab auf rund 545 000 Euro.
Davon entfallen auf den zuwendungsbegünstigten Teil der Schönebergstraße 155 000
Euro, auf die weiter geführte Straße 102 000 Euro, auf den Neubaubereich 65 000
Euro, auf die ALE-begünstigte Teilstrecke der Frankenstraße 28 000 Euro und auf
den Rest der Frankenstraße 195 000 Euro.
In der Frankenstraße, die noch nie richtig fertig gestellt wurde, bilde nur der
Neubau die Basis für die Abrechnung mit den Anliegern, betonte Pistner. Den
alten Unterbau, der nicht frostsicher sei und Bodenuntergrundverbesserungen nach
sich ziehe, müsse die Gemeinde herausnehmen. dp |
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Main Echo, 24.03.2009
Margit Weipert neue Vorsitzende
Schöllkrippen-Hofstädten. 31 Mitglieder
wählten in der Generalversammlung des Gesangvereins
Sangeslust Hofstädten im Dorfgemeinschaftshaus einen neuen Vorstand: Das Amt der
Vorsitzenden wird künftig von Margit Weipert ausgeübt, nachdem ihr Vorgänger
Anton Weipert nach 26 Jahren im Vorstand hierfür nicht mehr kandidierte, dem
Verein aber in anderer Funktion erhalten bleibt. Gudrun Ortner in ihrer Funktion
als 2. Vorsitzende wurde im Amt bestätigt. Die Kasse wird künftig von Sven
Fischer geführt, während sich Silke Weidenweber und Michaela Mannel das Amt des
Schriftführers teilen. Beisitzer sind Ursula Reusing, Christine Edinger, Christa
Staab, Roland Peter, Markus Staab, Erika Obornik, Willi Rothenbücher und Anton
Weipert. Kassenprüfer sind Helena Bozem und Elke Klotz. Aus dem Vorstand
verabschiedet wurden Rosi Rothenbücher und Reinhold Frankenberger, der lange
Jahre Kassierer war.
Abschließend wurden Erika Obornik, Wolfgang Obornik und Roland Peter für die
Meistbeteiligung an den Gesangstunden mit einem Presskopfschwein geehrt.
Der Verein wünscht sich auch künftig neue sangeslustige Mitglieder.
Interessierte können unverbindlich an einer Schnupperstunde teilnehmen und zwar
jeden Donnerstag ab 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus im Grund.
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Main Echo, 12.03.2009
Straßenbau, Mobilfunkmast, Dorfladen . . .
Bürgerversammlung "Hofstädten spezial" -
Rathauschef Pistner informiert über Projekte im Ortsteil - 70 Teilnehmer
Schöllkrippen-Hofstädten. "Hofstädten
spezial" - unter diesen Aspekt stellte Rathauschef Reiner Pistner am Dienstag
die Kernthemen der Bürgerversammlung in Schöllkrippens kleinstem Ortsteil - der
"heimlichen Hauptstadt" des Marktes, die mit rund siebzig Teilnehmern im
Dorfgemeinschaftshaus reges Interesse am Ortsgeschehen demonstrierte.
Der Ausbau des Straßenabschnitts von der
Spessartstraße bis zum Sportplatz, der bislang noch gesperrt ist, müsse neu
ausgeschrieben werden, teilte Pistner mit. Die Ausbaukosten lägen bei etwa 95
000 Euro. Die Spessartstraße sei "nicht ganz fertig", erinnerte Pistner an die
noch fehlende Begrünung. Bäume und Sträucher kosteten die Anlieger nichts; in
der laufenden Dorferneuerung würden sie als öffentliche Maßnahme vom Amt für
ländliche Entwicklung (ALE) bezuschusst. Die Schlussrechnungen für die
Spessartstraße gehen den Anliegern wahrscheinlich erst in 2010 - nach erfolgten
Vermessungen - zu.
Standortsuche im Ort: In den vergangenen Wochen habe das Rathaus Mitteilungen
von Mobilfunkbetreibern erhalten, "die sich gehalten sehen, Standorte auf
privaten Gebäuden zu suchen", teilte der Bürgermeister mit. Er erinnerte an den
mehrheitlichen Beschluss des Marktgemeinderats Schöllkrippen vom Dezember 2007:
"Das Grundstück am gemeindlichen Hochbehälter wird nicht zur Errichtung für
einen Mobilfunkmast zur Verfügung gestellt". Aktuell gebe es im Rat keine
Mehrheit, das Mobilfunkthema neu aufzugreifen. Der Ratsbeschluss, "außerhalb
Hofstädtens keine Grundstücke anzubieten", schließe jedoch nicht die Gefahr aus,
dass Mobilfunkbetreiber "innerhalb des Dorfes" einen Standort finden, so
Pistner.
Die Maßnahmen zur Gestaltung des Umfelds des
Dorfgemeinschaftshauses sind im laufenden Haushalt auf 70 000 Euro
beziffert, könnten aber dank Bürgerhilfe merklich dezimiert werden.
Großes Augenmerk
richtete Pistner auf Bauvorhaben in der Bayern-, Schöneberg- und Frankenstraße,
wo sich vor dem Hintergrund der bisherigen Erschließungen und gemeindlicher
Verpflichtungen unterschiedliche Ausbaubeiträge für die Anlieger darstellen. Die
Frankenstraße war "niemals richtig fertig gestellt und somit auch niemals
vollständig abgerechnet", hieß es. Die Maßnahmen, die im Altortbereich vom ALE
bezuschusst werden können, werden Thema einer Anliegerversammlung sein, kündigte
Pistner an. Die Kosten für den Straßen-, Kanal- und Wasserleitungsbau in der
Schöneberg- und Frankenstraße sind auf die Haushalte 2009 und 2010 verteilt
(2009: 500 000 Euro abzüglich Zuschüsse von 285 000 Euro).
Zum geplanten
Dorfladen in der
Spessartstraße sagte Pistner, "ein solches Vorhaben steht und fällt mit dem
Enthusiasmus". Die Teilnehmergemeinschaft habe mit finanzieller Unterstützung
des ALE das Haus gekauft. Für die Marktgemeinde bestehe die Verpflichtung, das
Gebäude in zwei Jahren zur Hälfte zu bezahlen. Wenn dort nichts zustande komme,
sei ein Weiterverkauf möglich. "Jetzt heißt es Farbe bekennen. Wollen wir oder
wollen wir nicht?", sagte Pistner und lud zu einer beratenden
"Dorfladenveranstaltung" am 21. April ein.
Der Bürgermeister wies auf die Fahrt vom 11. bis 15. Juni ins polnische
Kochanowice hin (eine
Partnerschaftsurkunde ist in Vorbereitung), erntete aber eine Absage vom
Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Wolfgang Esterson: "Da haben wir
Feuerwehrfest und können keinen Mann entbehren."
Reizthema Radweg Der Unmut etlicher Bürger entzündete sich am Zustand des
Radwegs nach Schneppenbach. Ungeachtet der mangelnden Drainage sei auch die
Asphaltierung schon mehrfach beantragt worden, wiederholten sie mit Nachdruck.
Die untere Naturschutzbehörde habe demgegenüber Bedenken, sagte Pistner. In fünf
Sitzungen im Kreis und in Gesprächen mit der Nachbargemeinde Kleinkahl, die den
Radweg auch wolle, habe sich nun ein Kompromiss abgezeichnet. Zunächst müsse
etwa ein Jahr lang eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung durchgeführt
werden. "Wenn sich dann keine spezielle Katzenart findet, steht einer
Asphaltierung wahrscheinlich nichts im Weg", scherzte Pistner.
Doris Pfaff |
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Main Echo, 07.03.2009
Fußweg verdeutlicht Hofstädtener Ortsgeschichte
Kleiner Spaziergang auf historischem Pfad -
Wirtschaftshof als Keimzelle des Dorfes
Schöllkrippen. Im Rahmen der Hofstädtener
Dorferneuerung ist die ehemalige historische Fußwegverbindung unterhalb der
Raingartenstraße im 2004 erstellten "denkmalpflegerischen
Erhebungsbogen" als ortsbildprägender Fußweg eingezeichnet. Die
Wirtschaftsgebäude und Scheunen nördlich des Weges stammen aus der zweiten
Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der heute parallel zum Schneppenbach verlaufende
Fußweg führte zuvor zwischen privaten Wiesengrundstücken hindurch, ist der
Urkatasterkarte von 1847 zu entnehmen. Im Zuge der jüngsten Straßenbaumaßnahmen
in der Spessartstraße - dem Rückgrat der Dorfstruktur - wurde auch ein neuer
Kanal zum Schneppenbach geführt.
Folgt man dem Fußweg, der am Hofstädtener Sport- und Freizeitgelände an der
Zufahrt von der Spessartstraße zum Dorfgemeinschaftshauses im Blinden Grund
beginnt, weitet sich der Blick im Norden auf eine ortsbildprägende
Fachwerkgebäudegruppe an der Kreuzung Raingartenstraße/Spessartstraße und auf
ein denkmalgeschütztes Einfirsthaus aus dem späten 18. Jahrhundert in der
Raingartenstraße 2.

Etwa hundert
Meter weiter in einer Hohle bei der Abzweigung in Richtung Westerngrund ist ein
Bildstock aus der Zeit um 1780 zu sehen. Die Eigentümer sind gerade dabei, den
Platz attraktiv zu pflastern.
Der Bildstock ist nur einer von vielen Zeitzeugen der reichen Hofstädtener
Vergangenheit.
Interessierte können sich unter www.hofstaedten.de genauer über die Geschichte
des ehemaligen Klosterdorfes informieren.
Heimatforschern zufolge dürfte die Keimzelle Hofstädtens ein herrschaftlicher
Wirtschaftshof in der heutigen Raingartenstraße gewesen sein, der dem Dorf auch
seinen Namen gab. Doris Pfaff
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Main Echo, 05.03.2009
8:7 für den Haushaltsplan 2009
Marktgemeinderat beschließt Etat gegen Stimmen der CSU -
Steuereinnahmen wegen Krise fraglich
Schöllkrippen. Mit knapper Mehrheit hat
der Marktgemeinderat den Schöllkrippen Haushaltsplan 2009 beschlossen. Kritik
der CSU-Fraktion, die den Etat mit sieben Stimmen ablehnte, entzündete sich vor
allem an der "schöngerechneten" Einnahmenseite und der Neuverschuldung.
Nach dem vorgelegten Entwurf wird die Neuverschuldung zum Jahresende 6,1
Millionen Euro und pro Kopf 1580 Euro betragen. Zum 31. Dezember 2008 lag die
Pro-Kopf-Verschuldung bei 1435 Euro.
Freie Wähler (sechs Räte anwesend) und die beiden Grünen-Vertreter stimmten dem
rund 780 Positionen umfassenden Zahlenwerk zu, das Kämmerer Norbert Steigerwald
dank der vorherigen Ausschussberatungen nur noch in wenigen Punkten erklären
musste.
.....
Bei den veranschlagten
Investitionen im Vermögenshaushalt, die teilweise noch fraglich waren, ließ
Bürgermeister Reiner Pistner einzeln abstimmen. So kann die Renovierung der
Schneppenbacher Kapelle einstimmig "durchgezogen" werden, da Zuschüsse vom Amt
für ländliche Entwicklung in Aussicht stehen und der Kappellenverein St. Michael
mit 17 000 Euro die gemeindlichen Ausgaben von 24 000 Euro erheblich schmälern
hilft. Nicht gestrichen wird die Wassertretanlage am Sport- und Freizeitgelände
(17 000 Euro).
70 000 Euro bleiben auch für den Umgriff des Hofstädtener Dorfgemeinschaftshaus
stehen. Mehrheitlich befürwortete der Rat die Baumaßnahme Schöneberg-/
Frankenstraße in Hofstädten (Straßenbau 290 000 Euro, Kanal 64 000 Euro,
Wasserleitung 152 000 Euro), die auf zwei Jahre verteilt werden soll.
Optimistisch sind die Einnahmen von 160 000 Euro aus Grundstücksverkäufen
angesetzt.
Mit acht zu sieben Stimmen ging auch die Finanzplanung der kommenden Jahre
durch, die Bürgermeister Reiner Pistner als "massiv ehrgeizig" bezeichnete.
Augenfälligste Positionen sind in 2010 der Neubau der Schneppenbacher Brücke
(290 000 Euro), Kanal- und Wasserleitungsbauten in der Reuschbergstraße (500 000
Euro), die Beteiligung an der KVG mit 200 000 Euro und eine Darlehnsaufnahme von
einer Million Euro.
Einmütig gebilligt wurde abschließend der Stellenplan. Doris Pfaff |
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Faschingsumzug 2009
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Main Echo, 19.02.2009
Ein problematisches Haushaltsjahr
Finanzausschuss: Schöllkrippener Etatentwurf unter der Lupe -
Ziel: Ausgaben reduzieren, Projekte verschieben
Schöllkrippen. Bürgermeister Reiner
Pistner machte ersichtlich, dass das Geld aus dem Sparbuch des
Vermögenshaushaltes und der Zuführung vom Verwaltungshaushalt (rund 575 000
Euro) ohne Neuverschuldung nicht ausreicht, um die geplanten Vorhaben
realisieren zu können.
.....
Von Streichungen und Verschiebungen ins nächste Jahr oder "Einzelabstimmungen"
im Gemeinderat sind betroffen: Ein Weg um das Seniorenpflegewohnheim (15 000
Euro), Vorplatz der St. Lukaskapelle (10 000 Euro), Renovierungen an der Kapelle
St. Michael in Schneppenbach (24 000 Euro abzüglich Vereinsgelder von 17 000
Euro), Wassertretanlage im Spiel-Sport-Freizeitgelände (17 000 Euro),
Brückenneubau in Schneppenbach ( 290 000 Euro), der Umgriff des
Dorfgemeinschaftshauses in Hofstädten (70 000 Euro) oder auch die Wasserleitung
zum Schneppenbacher Sportplatz.
Unstrittig sind Straßenbau (310 000 Euro abzüglich 285 000 Euro Zuschüsse),
Kanal und Wasserleitung in der Schöneberg- und der Frankenstraße (265 000 Euro)
in Hofstädten. Eventuell seien die Maßnahmen bis ins Frühjahr 2010 "ziehbar",
war zu hören.
.....
Doris Pfaff |
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