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Heimatbote, 6.3.2010
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Main Echo, 17.12.2009
Schöllkrippen. Einmütig hat der
Marktgemeinderat am Dienstag entschieden, die in Hofstädten »eingeschlagene Spur
zu verlassen« und statt Umbau und Sanierung des Hornick- Hauses einen
Dorfladen-Neubau an selber Stelle in der Spessartstraße anzustreben.
Bürgermeister Reiner Pistner stellte dazu erste einfache Pläne vor. Demnach
befindet sich der eingeschossige Neubau mit ebenerdigem Eingang weiter von der
Straße weg und bietet geeignete Parkmöglichkeiten. Im vorläufigen
Kostenvergleich schneide ein Neubau mit 270 000 Euro (ohne Nebenkosten) zwar
schlechter ab als der ursprünglich ins Auge gefasste Umbau zu 240 000 Euro (wir
berichteten), die baulichen Vorteile und wesentlich besseren
Gestaltungsmöglichkeiten machten diesen Unterschied aber wett, war aus der
Diskussion im Rat herauszuhören.
Nach Abzug der Fördermittel über das Dorferneuerungsprogramm belaufe sich der
gemeindliche Kostenanteil beim Neubau auf 146 000 Euro, beim Umbau auf 129 000
Euro. Die Kostendifferenz von 17 000 Euro könne durch Eigenleistungen des
Marktes ausgeglichen werden, rechnet Pistner.
Bei aller Wertschätzung für das Engagement der Hofstädtener in Sachen Dorfladen
solle der Markt dennoch aufpassen, dass er keinen Schildbürgerstreich begehe,
meinte Marco Schmitt (CSU). Bei der 180-GradWende von Sanierung zu Neubau habe
man sich allein von dem Argument leiten lassen, »weil’s der Staat bezuschusst«.
Die Idee zum Neubau sei erst mit den in Aussicht gestellten Zuschussmitteln
gekommen, meinte Schmitt, stimmte aber letztendlich doch der neuen Spur zu.
Die noch mit den Dorferneuerern genau abzustimmenden Neubau- und Eingabepläne
für den Dorfladen könnten bis Februar vorliegen, so Pistner abschließend.
dp |
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Main Echo, 12.10.2009
Schöllkrippen-Hofstädten. Bei der
Gründungsversammlung von "Unser Dorfladen Hofstädten UG & Still" durch
engagierte Bürger ist in geheimer Wahl ein fünfköpfiger Gesellschaftsrat
bestimmt worden. Abgegeben wurden 64 Stimmen.
Der künftige Aufsichtsrat - ein Kontrollorgan und Ratgeber - setzt sich zusammen
aus Dieter Weipert (56 Stimmen), Siegbert Glaser (56), Christa Staab (63), Anton
Weipert (58) und Bürgermeister Reiner Pistner (54). Der Versammlung ging der
Beschluss über den Inhalt des Satzungsvertrages und die Unterzeichnung durch die
Gesellschafter voraus. Damit verknüpft war die Zeichnung von stillen
Geschäftsanteilen. Dank dieser Zeichnungen können die nächsten Schritte zur
Verwirklichung des Dorfladens angestrebt werden, so Arno Stein vom Vorstand der
Teilnehmergemeinschaft der Dorferneuerung. Weitere Zeichner sind willkommen.
Einfach zu führen: Wolfgang Gröll, Fachberater für Dorfläden in Bayern,
erklärte, die "UG & Still" sei eine günstig und zügig zu gründende und einfach
zu führende haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft, auch Mini-GmbH genannt.
In der Präambel des beschlossenen Gesellschaftsvertrages zwischen Dorfladen
Hofstädten UG und den Unterzeichnern steht: "Um die Errichtung und den Betrieb
des Dorfladens auf eine solide finanzielle Grundlage stellen zu können, werden
die Bürger gebeten, einen Beitrag in Form einer stillen Beteiligung an die
Dorfladen Hofstädten UG zu leisten. Das nachrangig haftende Darlehen muss auf
mindestens 150 Euro oder ein Mehrfaches (durch 50 teilbar) lauten. Das Kapital
der stillen Gesellschaft dient im Falle einer drohenden Überschuldung der
Gesellschaft als nachrangiges Haftkapital. Das Risiko ist auf den hingebenden
Beteiligungsbetrag beschränkt."
Im Vertrag, der nach behördlicher Prüfung von der Geschäftsführung - die später
zu bestellen ist - gegengezeichnet werden muss, sind die rechtlichen Grundlagen
festgeschrieben.
Bürgermeister Reiner Pistner ging auf die baulichen Voraussetzungen des
Dorfladens in der Spessartstraße 21 ein. In seiner jüngsten Sitzung habe der
Marktgemeinderat die Grundrissplanung des Architekten Martin Reuter gebilligt
(wir berichteten). Ungeachtet der planerischen Kosten für den Ausbau des
Dachgeschosses liege die Maximalplanung allein für den unteren Teil des Hauses
bei 290 000 Euro. "Das", so Pistner, "kann kein Mensch so finanzieren." Pistner
überlegte, ob es nicht besser sei, anstelle der weitreichenden Umbau- und
Sanierung neu zu bauen. Ob ein Neubau günstiger wäre, sei zu prüfen.
Pistner erklärte weiter, dass die Dorfladen UG Miete an die Gemeinde zahlen
müsse. Während er die Aussichten auf die baurechtliche Genehmigung der
Umbaupläne positiv bewertete, sieht Pistner trotz der Zuschussmittel aus dem Amt
für ländliche Entwicklung bei der finanziellen Umsetzung noch erheblichen
Gesprächsbedarf. "Die Gemeinde ist im Boot, an den Finanzen müssen wir noch
schaukeln", sagte Pistner.
Doris Pfaff

Dieter Weipert, Siegbert Glaser, Christa Staab, Anton Weipert, Reiner
Pistner |
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Der Dorfladen
Hofstädten
(Bürgerladen in Form einer UG haftungsbeschränkt) & Still stellt sich vor
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Main Echo, 17.07.2009
Schöllkrippen-Hofstädten. Das
Dorfladen-Projekt für Hofstädten kommt voran: Ausführlich über das Vorhaben
informierten in der Sitzung des Vorstandes der Dorferneuerung Hofstädten Tanja
Staab, Sigrid Dedio, Michaela Mannel und Karin Herget.
Neben der Auswertung der Umfrage zum Dorfladen, an der sich 87 der insgesamt 180
Haushalte des Ortsteils beteiligt hatten, wurden eine
Wirtschaftlichkeitsberechnung des Beraters Wolfgang Gröll und eine eigene
Berechnung erklärt.
Am Sonntag, 2. August, wird es zum Thema Dorfladen einen Infostand beim
Gesangvereinsfest (Nachkerb) geben. Per Beschluss wurde der Arbeitskreis
Dorfladen gebeten, die Arbeit fortzusetzen.
Architekt Martin Reuter zeigte Vorschläge für den nötigen Umbau im "Haus
Hornick", um auch den Vorgaben der Lebensmittelüberwachung zu entsprechen. Und
selbst, wenn alle Vorarbeiten für den Dorfladen abgeschlossen sind und auf einer
Gründungsversammlung, die im September stattfinden soll, sich genügend Bürger
für die Zeichnung von Anteilen bereiterklären, muss alles noch vom Amt für
ländliche Entwicklung und vom Gemeinderat genehmigt werden.
Der Vorstand diskutierte auch den Stand der Dorferneuerungsmaßnahmen und ihre
Fortsetzung. Die Grüngestaltung der Spessartstraße soll im Herbst ausgeführt
werden.
Für die Gestaltung rund ums Dorfgemeinschaftshaus ist die Planung, wie
Baudirektor Otto Kister vom Amt für ländliche Entwicklung berichtete, in seinem
Haus im Genehmigungsverfahren. Bürgermeister Reiner Pistner erhält vom
Landschaftsarchitekten Klaus-Dieter Streck ein Leistungsverzeichnis, aus dem
ersichtlich ist, welche Eigenleistungen möglich wären. Hierzu soll im Herbst
ausführlicher informiert werden.
Pistner berichtete auch, dass bei der geplanten Baumaßnahme Schöneberg- und
Frankenstraße im Rahmen der Dorferneuerung nur eine Teilstrecke von rund 130
Metern (bis zum alten Feuerwehrhaus) bezuschusst wird. |
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Main Echo, 24.04.2009
Schöllkrippen-Hofstädten. Ein kleiner
Laden könne nicht groß sein und ein großer nicht klein - mit dieser etwas naiv
erscheinenden Aussage erklärte Wolfgang Gröll in der Info-Veranstaltung
"Dorfladen" in Hofstädten, dass der eine den anderen nicht zu ersetzen vermag,
dass durchaus aber beide nebeneinander existieren können. Richtig geführt und
mit den Produkten der Region im Sortiment werde der Dorfladen bestehen. Wolfgang
Gröll, der im Dorfgemeinschaftshaus referierte, ist Fachberater für Dorfläden in
Bayern.
Wer heute in Hofstädten einkaufen will, der muss zumindest nach Schöllkrippen
fahren. Dort sind Discounter und Vollsortimenter angesiedelt. Der letzte Laden
in Hofstädten hat vor 25 Jahren geschlossen. Im Zuge der Dorferneuerung soll
sich das jetzt ändern, erklärten Tanja Staab und Michaela Mannel in der
Versammlung.
Schon bei der Bildung der Arbeitskreise hätten sie sich mit diesem Thema
befasst. Mittlerweile haben die beiden Dorfläden besucht und den Fachberater
Wolfgang Gröll kennen gelernt.
Die Frage, wo in Hofstädten ein solcher Laden entstehen könnte, ist bereits
geklärt. Nachdem das Hornick-Haus an der Gabelung von Kreis- und Staatsstraße
zum Kauf angeboten worden war, konnte es erworben werden. Es ist genau jenes
Haus, das früher den letzten Laden beherbergt hatte. Und nach dem Willen der
Initiatorinnen soll es nicht nur Ladenfunktion erfüllen. Eisdiele, Jugendtreff,
Schafkopfabende und Kaffeetage mit selbst gebackenem Kuchen könnten dort
angeboten werden.
Dass Schöllkrippen
bereit steht, das Gebäude wieder zum Laden umzubauen, machte Bürgermeister
Reiner Pistner deutlich. Wichtig sei nur, dass alle das wollen und dass sich
genug Bürger beteiligen und auch mit Eigenleistung nicht sparen.
Wie kann's funktionieren? Für viele war es die wichtigste Frage: Kann ein
solcher Laden überhaupt bestehen?
"Tante Emma is back" titulierte Wolfgang Gröll seinen Vortrag, es gebe zur Zeit
eine Renaissance der Nahversorger, erklärte er. Der Unternehmensberater, der
selbst den Beruf des Einzelhandelskaufmannes von der Pike auf gelernt hat, hielt
es für wichtig, dass ein solcher Laden von der Gemeinschaft der Bürger getragen
werde. Dieses Modell habe sich am besten durchgesetzt. Möglichst viele
Unterstützer sollen Anteile erwerben - das schaffe nicht nur die finanzielle
Basis, sondern auch den direkten Bezug zum Laden.
Um darzustellen, dass auch kleine Läden bei den Preisen mit den großen mithalten
können, erklärte er, wie der Einzelhandel denn so tickt. Durch den Einkauf über
verschiedene Gruppen kauften letztendlich alle beim selben Großhändler. "Klein
ist gleich teuer" sei also ein Vorurteil in den Köpfen der Menschen, das es
auszuräumen gelte. An Beispielen des Preisvergleichs existierender Dorfläden mit
den Discountern machte er das deutlich.
Wenn ein solcher Dorfladen doch scheitere, sei mit Schulden von 60 000 bis 70
000 Euro zu rechnen. Es sei also wichtig, ein solches Risiko auf viele Schultern
zu verteilen, meinte er. Der Einzelne riskiere nur, seinen Anteil zu verlieren
und könne für Weiteres nicht haftbar gemacht werden. Das sei zwar auch Geld,
aber nicht gleich die Vernichtung einer Existenz.
100 bis 400 Quadratmeter Fläche brauche der Laden und müsse zwischen 2000 und
3500 Artikeln anbieten. "Dann kriegen Sie alles, was sie brauchen und was Sie
nicht kriegen, brauchen sie nicht!" Bei der Einwohnerzahl Hofstädtens rechnete
Gröll mit einem Jahresumsatz von bis zu 800 000 Euro. Die Arbeitskräfte müssten
natürlich nach ihren Stunden bezahlt werden.
Der nächste Schritt ist die Gründung einer Initiativgruppe und die Gewinnung von
Mitgliedern, die bereit sind, Anteile zu zeichnen. Wenn ein Projektleiter, der
auch Marktleiter sein könne, gefunden sei, könne ein Konzept erstellt und eine
Betreibergesellschaft gegründet werden.
Eine "Riesenchance" sei das, meinte Bürgermeister Reiner Pistner.
Als Berater wurde Wolfgang Gröll auch von Otto Kister vom Amt für ländliche
Entwicklung akzeptiert, der ankündigte, mit Gröll einen Vertrag zu schließen.
Jetzt gilt es, die Bürger zu mobilisieren, deren Eigenleistung auch noch beim
Dorfgemeinschaftshaus und bei der geplanten Kapelle gefragt ist. In Hofstädten
ist der Gemeinschaftssinn gefragt. Jürgen Brehm |
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Main Echo, 03.02.2009
Schöllkrippen-Hofstädten. An den
Sonntagnachmittagen ist Hofstädten ein beschaulicher Ort. Vorgestern aber war
Bewegung. Das Dorferneuerungsteam setzte eine Idee um, die manchen
Schnäppchenjäger auf Trab brachte und sich nach der Spessartstraße erkundigen
ließ.
Wie berichtet, wurde das Haus
Spessartstraße 21 erworben und dieses Haus ist nun recht bedeutsam für den
Erneuerungsprozess. Wenn sich hier ein funktionierendes Ladengeschäft etablieren
könnte, wäre das so ganz nach dem Geschmack der Hofstädtener.
Vor einer neuen Nutzung muss Platz gemacht werden im Haus. Für Tanja Staab,
Karin Herget, Sigrid Dedio und Michaela Mannel vom Dorferneuerungsteam war klar,
dass es viel zu schade wäre, wenn das Inventar des ehemaligen Bürgermeisters
einfach in Müllcontainern landen würde. So reifte die Idee mit dem
Hausflohmarkt.
Um 13 Uhr sollte der Flohmarkt eigentlich beginnen. Erste Überraschung: Bereits
eine Stunde zuvor standen Schnäppchenjäger vor der Tür. Als der Andrang noch
größer wurde, entschied sich das Hofstädtener Dorferneuerungsteam, die
Interessenten vorzeitig hereinzulassen. Galt es doch, die ganze Einrichtung an
den Mann zu bringen. Möbel, Haushaltsgeräte, Geschirr, Bücher und viele nette
Sachen, bis hin zu einer Reihe von Jagdtrophäen warteten auf neue Eigentümer.
Die "besten Stücke" waren rasch verkauft und doch kamen den ganzen Nachmittag
über immer wieder Interessenten, die für sich etwas Nettes fanden. So wurde
geschaut und sportlich um ein paar Euros gefeilscht. Da es auch Kaffee und
Kuchen und Glühwein gab, ließ es sich im Haus Spessartstraße 21 problemlos
aushalten. Kurz vor Toresschluss gingen sogar noch Teppiche weg und von den
vielen Geweihen war kein einziges mehr übrig. So war am Abend das alte Haus fast
ausgeräumt - es blieb kaum etwas übrig, was jetzt noch weggeworfen werden
müsste. Ein großer Schrank ist zwar noch da, aber verkauft. Der wird am Mittwoch
abgeholt.
Für die Teilnehmergemeinschaft war die Aktion ein voller Erfolg - nicht zuletzt,
weil auch die Kasse klingelte für ein liebenswertes Hofstädten. Wie viel
eingenommen wurde? Da geben sich die vier Damen bedeckt. 1000 Euro seien es
nicht gewesen, aber immerhin doch Geld, das die Dorferneuerung gut gebrauchen
kann. Jürgen Brehm
Das ehemalige Bürgermeister-Wohnhaus
Ganz früher hatte das Haus in der Spessartstraße in Hofstädten schon einmal
einen Laden, später war es Bürgermeisteramt, schließlich diente das Gebäude als
Wohnung von Alfred Hornick, der von 1964 bis 1978, bis zur Gebietsreform,
Bürgermeister der kleinen Gemeinde war.
Seit seinem Tod am 7. Dezember 2006 stand das Anwesen leer. Durch die
Hofstädtener Dorferneuerung soll künftig neues Leben in das alte Haus einziehen,
vielleicht sogar wieder ein Dorfladen. jb |
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Main Echo, 25.06.2008
Neues Leben als Dorfladen
Dorferneuerung: Teilnehmergemeinschaft kauft ehemaliges
Bürgermeisteranwesen
Schöllkrippen-Hofstädten. Mit der
Hofstädtener Dorferneuerung kauft die Teilnehmergemeinschaft das ehemalige
Bürgermeisteranwesen in der Spessartstraße 21.
Dies teilte Bürgermeister Reiner Pistner in der jüngsten Sitzung des
Marktgemeinderates mit.
Die Beurkundung stehe kurz bevor, erklärte Pistner auf Nachfrage unserer
Zeitung. Zwei Jahre nach dem Kauf durch die Teilnehmergemeinschaft sei dann die
Marktgemeinde verpflichtet, das Gebäude zum Selbstkostenpreis zu erwerben. Über
den Kaufpreis wollte Pistner keine Angaben machen. Bei dem Gebäude in der
Ortsmitte handelt es sich um das Haus des früheren Hofstädtener Bürgermeisters
Alfred Hornick. Von 1964 bis 1978 - bis zur Eingliederung als Ortsteil von
Schöllkrippen - war Hornick Bürgermeister von Hofstädten. Sein Wohnhaus war
gleichzeitig sein Amtssitz.
Bis 1985 beherbergte das Gebäude an der Abzweigung zur Ruhbornstraße auch einen
Lebensmittelladen. Seit Hornicks Tod Ende 2006 steht das Haus leer.
Nun soll es darin wieder einen Dorfladen geben. Ein solcher stand bereits 2005 -
in der Vorbereitungsphase zur Dorferneuerung - auf der Wunschliste des
Arbeitskreises "Verkehr, Wirtschaft, Gewerbe und Versorgung."
Ort der Begegnung Neben den PKW- unabhängigen Einkaufsmöglichkeiten sei ein
Dorfladen ein Ort der Begegnung und der Kommunikation, hieß es. Laut
Bürgermeister Reiner Pistner ist der Umbau des Hauses zum Dorfladen im kommenden
Jahr geplant. Es gebe auch interessierte Leute in Hofstädten, die den Laden
betreiben wollten. Der besondere Standort mitten im Dorf erlaube es zudem, "das
Umfeld vernünftig zu gestalten". Der Umbau zum Dorfladen werde zu 55 Prozent aus
Mitteln des Amtes für Ländliche Entwicklung gefördert. Auch auf den von einem
Gutachter ermittelten Gebäudewert gebe es Zuschüsse von 55 Prozent. dp |
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Main-Echo 09.03.2007
700 000 Euro für die Dorferneuerung
Während der Ausbau der Spessartstraße, der Staatsstraße 2306 in der
Ortsdurchfahrt und den damit verbundenen Kanalbau wohl bekannte Themen sind (das
Main-Echo berichtete mehrfach), verliert die Dorferneuerung als Thema nicht an
Gewicht.
In der Bürgerversammlung erschien Baudirektor Otto Kister vom Amt für ländliche
Entwicklung und gab das Ergebnis des Budgetierungstermins bekannt, der aktuell
am selben Tag stattgefunden hatte.
Danach kann der Schöllkrippener Ortsteil Hofstädten bei seiner Dorferneuerung
mit einem Gesamtzuschuss von 700000 Euro rechnen. Davon sind 25000 Euro bereits
für die Errichtung einer Kapelle festgelegt, 60000 Euro für die Einrichtung
eines Dorfladens und 100000 Euro für Gewässer, Hochwasserbeseitigung und
Ökologie.
Nicht bezuschusst werden vom Amt für ländliche Entwicklung, auch das wurde
festgelegt, der Bau von Radwegen und der Ausbau der Schönebergstraße und der
Flurstraße.
Jürgen Brehm |
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Protokoll der Auswertung der
Bürgerversammlung - mit Prioritätenliste
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Arbeitskreis
Dorfgemeinschaft/soziale Entwicklung/Kultur
Sprecher: Siegbert Glaser
nächster Treff: Mi..........., 20:00 Uhr
Gasthaus "Zur Gemütlichkeit"
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4.Protokoll
Vortrag Gemeinderat
Jugendbefragung
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Arbeitskreis
Verkehrswege/Wirtschaft/Gewerbe/Versorgung
Sprecher: Arno Stein
nächster Treff: ........., 20:30 Uhr
Gasthaus "Zum Schatzel"
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3.Protokoll
4.Protokoll
5.Protokoll
Dorfladen
6.Protokoll
7.Protokoll |
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