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Rund ums Dorfgemeinschaftshaus
6. Juni 2010
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Pflanzaktion
am
27. März 2010:
Baum: Sorte:
1+2: Kaiser Wilhelm
3+4: Goldparmäne
5+6: Schöner von Boskoop
7+8: Goldrenette von Benheim
9+10: Lohrer Rambur
11+12: Baumanns Renette
13+14: Geheimrat Oldenburg
15+16: Landsberger Renette
17+18: Prinzenapfel
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| 23. März 2010 |
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Den Beginn der
Arbeiten zur Gestaltung rund um das Dorfgemeinschaftshaus besprachen am
Dienstag, 10.3. Bürgermeister Reiner Pistner und Landschaftsarchitekt
Wolfgang Leimeister mit dem Chef von Steigerwald Erdbau GmbH, Mitarbeitern
des gemeindlichen Bauhofs und Vertretern der Feuerwehr und des
Dorferneuerungsvorstands. Sobald das Wetter es zulässt, soll die
Feuerwehreinfahrt befestigt und dann mit Hilfe von Freiwilligen gepflastert
werden. Zweiter Teil ist der Weg rund um das Gebäude und zuletzt ist der
Eingangsbereich des DGH dran, natürlich unter Berücksichtigung von
Veranstaltungen wie z.B. am Weißen Sonntag. |
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Außerdem wurde
vereinbart, am Samstag, 27.März ab 9 Uhr die Apfelbaumreihe entlang des
zukünftigen "Kapellenweges" zu pflanzen. Auch dafür werden Freiwillige
gesucht, denen aber auch die Ernte in Aussicht gestellt werden kann, von
"ihren Bäumen", sicher nur bei entsprechender Pflege. |
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Vorstandssitzung am Mi. 07.10.
Herr Kister stellte den neuen Landschaftsarchitekten,
Herrn Wolfgang Leimeister vor. Dieser ging auch gleich auf das aktuelle
Vorhaben "Dorfgemeinschaftshaus" ein. Es wurde vereinbart, in kleinen
Etappen die Arbeiten anzugehen, um die Feuerwehr sowie Veranstaltungen nicht
zu behindern und auch Eigenleistungen einbeziehen zu können.
Heftig diskutiert wurde der Wunsch, im Dorfgemeinschaftshaus einen Aufzug
einzubauen. Abgesehen von den technischen Problemen, würde ein solches
Projekt in der Maßnahmenliste der Dorferneuerung weit hinten eingeordnet,
hat damit zur Zeit wohl keine Chance.
Für den geplanten Dorfladen erhält Architekt Martin Reuter den Auftrag, die
Pläne für die Änderungen des "Hornick-Hauses" zur Genehmigung einzureichen. |
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Main Echo, 22.09.2009
Schöllkrippen-Hofstädten. Die erste
größere Maßnahme der Dorferneuerung in Hofstädten wurde offiziell abgenommen:
der Weg "Blinder Grund" bis zum Sportplatz. Im Rahmen des Ausbaues der
Staatsstraße war hier schon 2008 ein Regenwasserkanal neu verlegt worden. Die
Gelegenheit wurde jetzt genutzt, den Weg so zu verbreitern, dass sieben
Parkplätze und gegenüber ein Gehbereich eingerichtet werden konnten. Beides
hilfreich für die Besucher der Hofstädtener Feste, des Sportplatzes und
natürlich auch für die Besucher der Gastwirtschaft im Dorf. Der weitere Ausbau
des Weges bis zum Dorfgemeinschaftshaus steht bereits im Programm der
Dorferneuerung.
Die offenen
"Unkrautflächen" werden jetzt im Herbst, zusammen mit den Begrünungsmaßnahmen in
der Spessartstraße (einschließlich einer Ruhebank) noch angelegt. Winfried
Schwab vom Planungsbüro, Bürgermeister Reiner Pistner, Michael Kunkel vom
Straßenbauunternehmen und Arno Stein, Vorstandsmitglied der Dorferneuerung in
Vertretung für Herrn Otto Kister vom Amt für Ländliche Entwicklung, vereinbarten
noch kleine Nacharbeiten, die bis Mitte Oktober durchgeführt werden, waren aber
mit der gesamten Maßnahme zufrieden. |
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Vorstandssitzung
Am 14.Juli traf sich der Vorstand der
Dorferneuerung Hofstädten zu einer Sitzung, um über den Stand der Maßnahmen
zu informieren und ihre Fortsetzung zu diskutieren. Nach Abschluß der
Baumaßnahmen Spessartstraße ist die Gestaltung der Grün- und Pflanzflächen
in der Ausschreibung; die Arbeiten sollen im Herbst durchgeführt werden.
Auch der Weg "Blinder Grund" bis zum Sportplatz ist fast fertig und soll
nach Gestaltung der Grünflächen abgenommen werden. Siegbert Glaser sprach
hier an, dass bereits reichlich Autospuren im weichen Erdreich zu sehen sind
und deshalb eine klare Trennung zwischen Park- und Grünflächen sinnvoll
wäre.
Beim nächsten Großprojekt, der Gestaltung rund ums Dorfgemeinschaftshaus,
ist die Planung abgeschlossen und jetzt, wie Baudirektor Otto Kister vom Amt
für ländliche Entwicklung berichtete, in seinem Hause im
Genehmigungsverfahren. Derzeit steht aber auch noch eine Genehmigung für die
Einleitung von Oberflächenwasser in den Wingertsbach durch das
Wasserwirtschaftamt aus. Bürgermeister Reiner Pistner erhält noch vom
Landschaftsarchitekten Klaus-Dieter Streck ein Leistungsverzeichnis, aus dem
dann auch ersichtlich ist, welche Eigenleistungen möglich wären. Hierzu soll
noch im Herbst ausführlicher informiert werden. Pistner berichtete auch,
dass bei der geplanten Baumaßnahme Schönebergstraße und Frankenstraße im
Rahmen der Dorferneuerung leider nur eine Teilstrecke von ca. 130 m (bis zum
alten Feuerwehrhaus) bezuschusst wird.
Ausführliche Informationen zum geplanten Dorfladen lieferten Tanja Staab,
Sigrid Dedio, Michaela Mannel und Karin Herget. Neben der Auswertung der
Umfrage, bei der sich 87 der insgesamt 180 Haushalte des Dorfes beteiligt
hatten, wurden eine Wirtschaftlichkeitsberechnung des Beraters Wolfgang
Gröll und eine eigene Berechnung ausführlich erklärt. Am 2.August wird es
dazu auch einen Informationsstand beim Gesangvereinsfest (Nachkerb) geben.
Per Beschluss wurde der Arbeitskreis Dorfladen gebeten, die Arbeit
fortzusetzen. Architekt Martin Reuter zeigte mehrere Vorschläge für den
nötigen Umbau im "Haus Hornick", um auch den gesetzlichen Vorgaben der
Lebensmittelüberwachung zu entsprechen. Und selbst, wenn alle diese
Vorarbeiten abgeschlossen sind und auf einer Gründungsversammlung, die im
September stattfinden soll, sich genügend Bürger für die Zeichnung von
Anteilen bereit erklären, muss alles noch vom Amt für ländliche Entwicklung
und vom Gemeinderat Schöllkrippen genehmigt werden.
Zum Thema Dorfkapelle hatte sich nach Veröffentlichung eines Vorschlages
eine sehr kontroverse Diskussion ergeben. Auch im Vorstand gehen dazu die
Meinungen weit auseinander. Man einigte sich hier, die Gespräche des
Arbeitskreises wieder aufzunehmen.
Zuletzt informierte Bürgermeister Pistner zu möglichen
Verkehrsberuhigungsinseln in der Ruhbornstraße, die 2010 unter Federführung
des Landkreises ausgebaut werden soll. Auch bat er um Vorschläge für einen
möglichen Spazierweg rund um das Gebiet Ameisenäcker |
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Weg "Blinder Grund" bis Sportplatz wird ausgebaut
Am 25. Mai begann Firma Adolf Kunkel mit dem
Ausbau des Weges "Blinder Grund" bis zum Sportplatz. Da hier in Verbindung
mit der Erneuerung der Spessartstraße bereits ein Regenwasserkanal verlegt
worden war, blieb der Bereich als halbfertiges Stück über den vergangenen Winter
liegen.
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Lageplan
"Blinder Grund"
Auf dem Lageplan erkennt man, dass der Weg verbreitert wird, auf einer Seite
Parkplätze und gegenüber ein Fußweg gebaut werden soll. |
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Main Echo, 30.04.2009
Schöllkrippen. "Rein informell" hat
Schöllkrippens Bürgermeister Reiner Pistner am Dienstag den Marktgemeinderäten
drei Ideen des Miltenberger Architekten Martin Reuter zum Bau einer Kapelle in
Hofstädten unterbreitet.
Der unweit des Dorfgemeinschaftshauses vorgesehenen Kapelle - in der
anfänglichen Prioritätenliste des Dorferneuerungsverfahrens steht sie auf Platz
drei - kommen laut Pistner 60 000 Euro an zweckgebundenen Mitteln aus dem Amt
für ländliche Entwicklung zugute - vorausgesetzt, das kleine Gotteshaus wird
tatsächlich gebaut.
Die Diskussionen im Dorferneuerungsvorstand über die Entwürfe, die nur als
Handskizzen gedacht seien, bewegten sich zwischen "traditioneller und moderner
Auffassung", berichtete Pistner im Rat. Von Mitgliedern des Hofstädtener
Vorstands waren auf Nachfrage unserer Zeitung ähnliche Aussagen zu erfahren.
Gedämpftes meditatives Licht: Der Entwurf Nummer eins stellte einen reinen Kubus
(Würfel) dar. Die Wände des Gebäudes mit einer Grundfläche von etwa 30
Quadratmetern bestehen aus Gabionen und sind gefüllt mit Naturstein und grünen
Spessartglasstücken, die ein gedämpftes meditatives Licht in den Innenraum
verströmen. Der Vorschlag sei ein außergewöhnlicher, interessanter Gedanke
gewesen, habe jedoch nur einzelne Befürworter gefunden, hieß es. Als zweiten
Entwurf habe der Architekt den "Traditionalisten" einen provokativen, naiven
Standard-Vorschlag mit Türmchen gezeigt, der aber nicht weiter diskutiert worden
sei.
Stattdessen habe sich ein Team aus "Traditionalisten" und einem "Modernen"
gebildet, dem der Architekt einen dritten Entwurf - eine Art Rundbau - vorgelegt
hat, den nun auch der Marktgemeinderat am Dienstag neben den beiden anderen
Ideen zu sehen bekam.
Die Räte vertraten durchweg die Auffassung, dass der Bau und die Gestaltung
einer Kapelle vom religiösen Empfinden der Bürger abhänge und der jeweiligen
Spiritualität unterliege, die sich in Architektur und Ausstattung widerspiegele.
"Es ist theologisch interessant, welche Seele in welche Kapelle geht", merkte
Pistner an und konstatierte: "Der Gemeinderat führt fast die gleiche Diskussion
wie die Hofstädtener."
Letztendlich müsse die Entscheidung über einen Kapellenbau in Hofstädten fallen,
wenn sich die Vorschläge "gesetzt" haben, meinte unter anderem auch Petra
Steigerwald (FW). Sie empfahl den Beteiligten, sich zunächst verschiedene
Kapellen im Umkreis anzuschauen und auf sich einwirken zu lassen, um eine
Entscheidungsfindung zu erleichtern. Doris Pfaff
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Schulen der Dorf- und Landentwicklung |
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Private Baumaßnahmen in Zuge der Dorferneuerung:
Sie möchten in nächster Zeit innerhalb des
Dorferneuerungsgebietes ihre Hausfassade neu gestalten, planen einen Um-
oder Anbau, möchten Ihren Garten neu anlegen oder möchten eine ähnliche
Maßnahme auf Ihrem Grundstück durchführen?
Grundstückseigentümer haben im Rahmen der Dorferneuerung Hofstädten die
Möglichkeit nach Antragstellung bei der Gemeinde (Herr Staab, Bauamt, Tel.
06024/6735-73) ein kostenloses Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen.
Nach Genehmigung des Antrages werden Ihnen für (städte)bauliche Belange
Herr Dipl.-Ing. Martin Reuter und für Fragen der
Gründordnung/Gartengestaltung Herr Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt
Klaus-Dieter Streck beratend zur Seite stehen.
Das jeweilige Planungsteam wird Sie vor Ort besuchen und beraten. Im
Anschluss daran erhalten Sie ein schriftliches Beratungsprotokoll.
Auch ohne Beratung, ggf. auch im Anschluss an die Beratung, kann ein
Zuschuss zu den Baukosten im Rahmen der Dorferneuerung beantragt werden.
Dazu ist es notwendig einen Förderantrag beim Amt für ländliche
Entwicklung Unterfranken, Zeller Str. 40, 97082 Würzburg, zu stellen.
Entsprechende Formulare und weitere Informationen erhalten Sie im Rathaus
der Verwaltungsgemeinschaft Schöllkrippen, Marktplatz 1, 63825
Schöllkrippen, Tel. 06024/6735-0. Anfragen können ebenfalls per E-Mail an
bauamt@vg-schoellkrippen.de gerichtet werden.
Beachten Sie bitte, dass eine Förderung nur dann möglich ist, wenn vor
Antragsstellung und dem Erhalt der schriftlichen Zustimmung noch NICHT mit
dem Bauvorhaben begonnen wurde. |
Erneuerungsgebiet
priv.Förderinfo
priv.Förderantrag
öffentliche Maßnahmen
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Main Echo, 12.02.2009
Schöllkrippen. Über die weiteren
Maßnahmen, die der Markt Schöllkrippen neben der Schulsanierung möglichst im
Konjunkturprogramm II unterbringen möchte, informierte Bürgermeister Reiner
Pistner in der Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstag.
Zu den im Marktgemeinderat genannten Projekten, die Schöllkrippen für das
Konjunkturpaket II anmelden will, gehört das Haus Mirjam in Ernstkirchen. Dort
besteht für Schwesternhaus und Alte Schule erheblicher Bedarf an Fördermitteln.
Die Marktgemeinde hat bereits im vergangenen Herbst die Aufnahme in das
Förderprogramm "Stadtumbau West" beantragt. Mit diesem Programm sollen im Laufe
von zehn Jahren innerörtliche Maßnahmen - sowohl private als auch öffentliche -
angegangen werden.
Als erste Maßnahme ist für 2009 durch die Stiftung Haus Mirjam der Umbau der
Alten Schule und des Schwesternhauses geplant. Die Gesamtbausumme beläuft sich
auf 1,35 Millionen Euro. "Wir stehen in den Startlöchern und warten derzeit auf
die Förderzusagen verschiedener Stellen. Im Haus Mirjam gibt es kräftigen
Baubedarf, das Haus platzt derzeit aus allen Nähten", so Pistner.
Für die Sanierung des Kindergartens Schöllkrippen (zweiter Bauabschnitt,
Innenausbau) gebe es bereits eine Förderzusage, so der Rathauschef weiter. Mit
dem Konjunkturprogramm könnte die Maßnahme aber noch beschleunigt werden.
Soweit die eigenen Mittel ausreichen, wolle der Markt auch Maßnahmen der
Dorferneuerung in Hofstädten vorziehen (Bau des Dorfladens sowie Außenanlagen um
das Dorfgemeinschaftshaus).
Auch die Brücke in der Bergstraße in Schneppenbach sei fertig geplant. Weil das
Vorhaben auf etwa 320 000 Euro geschätzt wird, ist der Bau im Gemeinderat noch
umstritten. Mit erhöhter Förderung könnte der Markt Schöllkrippen auch hier
tätig werden, schloss Reiner Pistner. dp |
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Heimatbote, 23.12.2008
Haushaltslage entscheidet über Dorferneuerung
Hofstädten
Schöllkrippen: Gemäß den Vorgaben der
Hofstädtener Teilnehmergemeinschaft hat der Marktgemeinderat Schöllkrippen -
vorbehaltlich der Haushaltslage des kommenden Jahres - einstimmig die
Planungsentwürfe zum Umfeld von Dorfgemeinschaftshaus und Kriegerehrenmal (im
"Blinden Grund") gebilligt. Zunächst werden die Pläne dem Amt für Ländliche
Entwicklung (ALE) vorgelegt.
Maßnahme 1
Umgriff Dorfgemeinschaftshaus
Maßnahme 3 Kriegerehrenmal und Maßnahme 4
Freilegung Wingertsgraben
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Dorferneuerung Hofstädten nimmt Fahrt auf
Schöllkrippen-Hofstädten. Bei seiner jüngsten Sitzung hatte der Vorstand
eine lange Tagesordnung.
Die Fortschritte beim Ausbau der Spessartstraße
sind deutlich zu sehen, die Grobteerdecke soll noch im Oktober aufgebracht
werden. Beim Pflastern der Gehwege werden die großen und kleinen Pflanzmaßnahmen
zur Verschönerung jetzt konkret in Angriff genommen.
Die Pläne der Straße "Blinder Grund" bis zum
Sportplatz wurden vom Amt für Ländliche Entwicklung und vom Gemeinderat
abgesegnet und sind jetzt in der Ausschreibung.
Landschaftsarchitekt Klaus-Dieter Streck stellte ausführlich seinen Entwurf zur
Gestaltung der Anlage rund ums Dorfgemeinschaftshaus vor, mit Parkplätzen,
Begrünung, Freilegung des Wingertsbaches und nahm Änderungswünsche und
Anregungen des Vorstandes bei einer direkten Ortsbesichtigung auf.
Architekt Martin Reuter erläuterte seine Ideen und Vorstellungen für eine
Dorfkapelle und regte damit eine sehr lebhafte Diskussion an. Man einigte sich
darauf, dieses Projekt bei allen Beteiligten zu überdenken, zu diskutieren und
zu einem späteren Zeitpunkt weiter daran zu arbeiten.
Auch die Planung der Gemeinde und des Landkreises bestimmen die weiteren
Dorferneuerungsprojekte. So soll vorraussichtlich 2009 die Schönebergstraße,
auch als Zufahrt zum geplanten Baugebiet Kerbersgraben, ausgebaut werden und der
Landkreis plant für 2010 den Ausbau der Ruhbornstraße. Wie dabei die finanzielle
Seite für den Gemeindehaushalt und das Budget der Dorferneuerung aussieht,
wollte Gemeinderat Siegbert Glaser wissen.
Der geplante Dorfladen kann jetzt in Angriff genommen werden, nachdem das Amt
für Ländliche Entwicklung im Vorgriff für den Markt Schöllkrippen das
Anwesen Hornick gekauft hat. Eine kleinere Gruppe
Aktiver traf sich hierfür inzwischen dort zu einer Ortsbesichtigung um auch mit
dem Architekten Reuter mögliche und nötige Umbaumaßnahmen zu besprechen.
Nach Vereinbarung eines neuen Termins bedankten sich Bürgermeister Reiner
Pistner und Baudirektor Otto Kister vom ALE bei den Architekten und dem
Vorstand. |
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28.März 2008
Lageplan "Blinder Grund"
pdf-Datei (400 kB)
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7.Febr.2008
Start der Bestandsvermessung für die Maßnahmen
"Blinder Grund, Dorfgemeinschaftshaus und Kapelle"
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Heimatbote, 19.Jan.2008
Teilnehmergemeinschafts- und Rathausinteressen
Dorferneuerung Hofstädten: es geht am Besten gemeinsam
Schöllkrippen. In der Sitzung des
Marktgemeinderates am Montagabend hielt die Mehrheit der Ratsmitglieder an
ihrem Ziel fest, als eine der Dorferneuerungsmaßnahmen Hofstädten auch den
Fuß- und Radweg zum Schneppenbacher Sportplatz zu verwirklichen.
Der Problemfall, der sich hinter dieser Entwicklung verbirgt, ist eigentlich
der Sportplatz mitten in Hofstädten, in der Lage, in der
Dorferneuerungsmaßnahmen den größten Sinn zeigten. An dem Platz, der vom
Sportverein Schneppenbach als Trainingsplatz genutzt wird, wollen die
meisten Hofstädtener aber festhalten, weil sie selbst dem Verein angehören.
Ein Fuß- und Radweg vom Ortsausgang . zum Schneppenbacher Sportplatz, der
auf der Höhe zwischen Schneppenbach und Hofstädten liegt, sollte die
Situation verändern, so dass der Marktgemeinderat schon vor der Bildung der
Teilnehmergemeinschaft beschloss, diesen Weg im Zuge der Dorferneuerung
verwirklichen zu wollen. Für die Bürger Hofstädtens hat diese Maßnahme aber
wenig Priorität. Sie wurde daher in der ersten Vorstandssitzung ganz weit
zurückgestellt. Sie wollten nicht gleich einen nicht unerheblichen Teil der
begrenzten Dorferneuerungsmittel (700.000 Euro) in ein Projekt investieren,
dass auf der Prioritätenliste so weit hinten liegt, begründete der Sprecher
der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft Arno Stein in der Sitzung am
Montagabend diese Haltung, das Geld werde anderswo gebraucht. Neu gemischt
wurden die Karten allerdings, als das Amt für ländliche Entwicklung speziell
für diese Baumaßnahme eine zusätzliche Förderung von 50.000 Euro -
Gesamtaufwand 100.000 Euro für diese Maßnahme in Aussicht stellte,über die
Dorferneuerungsmittel hinaus. Weil hier Eile geboten sei, habe Bürgermeister
Pistner die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung ergänzt, schließlich wolle
das Staatliche Bauamt schon bald den Ausbau der Ortsdurchfahrt ausschreiben.
Dann müsse der Gemeinderat wohl seinen Beschluss zum Bau dieses Fuß- und
Radwegs zurückziehen, meinte Norbert Ries (FWG). Pistner sah das aber ganz
anders, er wolle, dass der Dorferneuerungsvorstand dieses Angebot noch
einmal prüft, erklärte er."Arno, wollt ihr das oder wollt ihr das nicht?"
forderte er den Sprecher des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft in der
Sitzung zu einer schnellen Entscheidung auf. Arno Stein wiederholte
allerdings, dass alle sechs Vorstandsmitglieder aus dem Ort das nicht
wollten.
Bürgermeister Pistner ließ daraufhin abstimen. "Wer der Meinung ist, dass
wir als Gemeinde unseren Beschluss aufrecht erhalten, der hebe die Hand"
forderte er die Ratsmitglieder auf und 13 von 17 kamen dieser Aufforderung
nach. Klar, dass der so gefasste Beschluss auch die Klausel enthielt mit
demVorstand der Teilnehmergemeinschaft noch einmal sprechen zu wollen. Aber
Pistner ließ sich auch, für den Fall, dass zustimmende Einigung erzielt
wird, vomGemeinderat ermächtigen, dann den Zuschussantrag stellen zu dürfen.
Ob sich der Gemeinderat hier aber tatsächlich durchsetzen kann, ist
fraglich. Dorferneuerungsmaßnahmen werden nämlich nicht von ihm, sondern von
der Teilnehmergemeinschaft auf den Weg gebracht. Die beschließt, schreibt
aus und baut. Mit der Gemeinde wird nur jeweils eine Vereinbarung zur
Aufteilung der Kosten getroffen, die vom Gemeinderat jeweils zu bestätigen
ist. So kann der Gemeinderat zwar eine ungewünschte Dorferneuerungsmaßnahme
verhindern, wenn er der Kostenvereinbarung seine Zustimmung verweigert, dass
er mit diesem rechtlichen Instrumentarium aber selbst Maßnahmen durchsetzen
kann, darf bezweifelt werden.
Uneinigkeit zwischen Gemeinderat und Dorferneuerungsvorstand bestand jedoch
nur in diesem einen Punkt. Den Maßnahmen, die der Vorstand jetzt auf den Weg
bringen will, stimmte der Gemeinderat ausdrücklich zu, einmütig.
Neben dem Ausbau der Ortsdurchfahrt handelt es sich dabei um den Ausbau des
Blinden Grundes, der Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus, um die Außenanlagen
des Dorfgemeinschaftshauses und den Bau der Kapelle in diesem Bereich. Hier
billigten die Ratsmitglieder auch den nötigenVertrag zwischen der Gemeinde,
dem Staatlichen Bauamt und der Teilnehmergemeinschaft. Auch der
Kostenvereinbarung zum nötigen Kanalbau stimmten die Räte zu, ebenso wie dem
Straßenbenutzungsvertrag, weil ja die Gemeinde für ihre Kanalanlagen die
Straße des Freistaates nutzt.
Durchaus auf gutem Weg könnte die Dorferneuerung in Hofstädten also sein,
wenn nur Einigkeit in der Frage bestünde, ob die zusätzlichen 50.000 Euro an
Dorferneuerungsmitteln auch noch in den Ort geholt werden sollen oder nicht.
JB |
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Der Dorferneuerungs-Vorstand nach seiner 1. Sitzung

Erste Dorferneuerungsmaßnahmen in Hofstädten beschlossen
Am Dienstag Abend (11.12.) traf sich vollzählig der neu
gewählte Vorstand für die Dorferneuerung zu seiner ersten Sitzung. Der
(gesetzlich festgelegte) Vorsitzende, Baudirektor Otto Kister vom Amt für
Ländliche Entwicklung, erläuterte nach einer kurzen Vorstellungsrunde die
erforderliche Geschäftsordnung, die anschließend beschlossen wurde. Dazu
gehört das Flurbereinigungsgesetz, wonach auch die Dorferneuerung
durchgeführt wird. Hierzu wurden Arno Stein als "örtlich Beauftragter des
Vorsitzenden des Vorstandes", Dieter Weipert und Norbert Debes als
"Wegbaumeister" und Hubert Dedio und Norbert Debes als "Pflanzmeister"
gewählt. Weiter wurden die Modalitäten der Sitzungen geklärt und der
Beitritt zum Verband für Ländliche Entwicklung Unterfranken -VLE-
beschlossen. Dieser führt die Kasse und er führt die Entwurfsbearbeitung
sowie die Bauoberleitung. Als Kassenprüfer wurden dazu Dieter Englert,
Siegbert Glaser und Karin Herget gewählt. Die
detaillierte Niederschrift der gesamten Geschäftsordnung wird zwei
Wochen im Rathaus Schöllkrippen öffentlich ausgelegt und ist im Internet
unter http://www.hofstaedten.de nachzulesen.
Im anschließenden, nicht öffentlichen Teil ging es um eine Vereinbarung mit
dem Markt Schöllkrippen zur baubegleitenden Beratung, die von den
Architekten Martin Reuter und Klaus-Dieter Streck, die schon bei der
bisherigen Planung aktiv waren, übernommen werden soll. Auch stimmte der
Vorstand der Planung des Staatlichen Bauamtes zum Ausbau der Spessartstraße
zu, womit die Gestaltung der Gewege von der Dorferneuerung mitgeplant und
anteilig mitfinanziert wird. Bürgermeister Pistner hofft, dass damit die
Anlieger, die so finanziell entlastet werden, auch bereit sein werden, auf
entsprechende Vorschläge zur Verschönerung einzugehen. Auf Rückfrage
erklärte Pistner, dass die verkehrsberuhigende Insel
(Fußgänger-Querungshilfe) am Ortseingang leider am Widerstand eines
Anliegers gescheitert sei.
Ausführlich diskutiert wurde auch der Geh- und Radweg entlang der
Staatsstraße in Richtung Schneppenbach (bis Buchwäldchen). Auch wenn es
gemeinsam mit dem Ausbau der Spessartstraße kostengünstiger würde, blieb die
Frage der Notwendigkeit offen, zumal dieser Punkt in der
Prioritätenliste,
die bei einer Bürgerversammlung entstanden war, erst am Ende auftaucht. Dazu
wurde einstimmig beschlossen, diesen Ausbau zurückzustellen. Angenommen
wurde aber die Planung zum Ausbau des Weges zum Blinden Grund bis zur
Sportplatzbrücke, der wegen Kanalbaumaßnahmen sowieso neu angelegt werden
muss. Hier sollen auch sechs befestigte Parkplätze entstehen.
Zuletzt wurde noch ein Planungsauftrag zur Gestaltung rund um das neue
Dorfgemeinschaftshaus, mit Einbeziehung der geplanten Kapelle, beschlossen.
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von links nach rechts:
Siegbert Glaser, Hubert Dedio, Norbert Debes, Dieter Hofmann, Siegrid Dedio,
Dieter Weipert, Michaela Mannel, Dieter Englert, Julian Peter, Baudirektor
Otto Kister vom ALE, Florian Glaser, Karin Herget, Bürgermeister Reiner
Pistner.
(Foto:Arno Stein) |
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Nebenstehend sind 3
Veröffentlichungen als pdf-Dateien abrufbar:
1. kurz und knapp: Der Weg zum Erfolg,
2. ausführliche Beschreibung des gesamten Verfahrens,
3. die gesetzlichen Richtlinien. Zur Information über Budgetierung und Diskussion des
weiteren Ablaufes trafen sich die drei Arbeitskreise in den letzten
Aprilwochen.
Hierzu das Protokoll des
AK Verkehr  |
Dorferneuerung:
Der Weg zum Erfolg (19kB)
Dorferneuerungs-
Verfahren (1 096kB
Dorferneuerungs-
Richtlinien |
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Main-Echo 09.03.2007
700 000 Euro für die Dorferneuerung
Während der Ausbau der Spessartstraße, der Staatsstraße 2306 in der
Ortsdurchfahrt und den damit verbundenen Kanalbau wohl bekannte Themen sind (das
Main-Echo berichtete mehrfach), verliert die Dorferneuerung als Thema nicht an
Gewicht.
In der Bürgerversammlung erschien Baudirektor Otto Kister vom Amt für ländliche
Entwicklung und gab das Ergebnis des Budgetierungstermins bekannt, der aktuell
am selben Tag stattgefunden hatte.
Danach kann der Schöllkrippener Ortsteil Hofstädten bei seiner Dorferneuerung
mit einem Gesamtzuschuss von 700000 Euro rechnen. Davon sind 25000 Euro bereits
für die Errichtung einer Kapelle festgelegt, 60000 Euro für die Einrichtung
eines Dorfladens und 100000 Euro für Gewässer, Hochwasserbeseitigung und
Ökologie.
Nicht bezuschusst werden vom Amt für ländliche Entwicklung, auch das wurde
festgelegt, der Bau von Radwegen und der Ausbau der Schönebergstraße und der
Flurstraße.
Jürgen Brehm |
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Bodenrichtwerte in der VG Schöllkrippen
Für die Festsetzung der Bodenrichtwerte ist
der Gutachterausschuss beim Landratsamt Aschaffenburg zuständig.
Der Bodenrichtwert ist ein aus Kaufpreisen ermittelter durchschnittlicher
Bodenwert je Quadratmeter für ein Gebiet mit im wesentlichen gleichen
wertbestimmenden Merkmalen wie zum Beispiel Entwicklungszustand, Art und Maß
der baulichen Nutzung sowie Zuschnitt.
Die VG-Gemeinden im Vergleich: Die Richtwerte für baureife Wohnflächen
(einschließlich Erschließungskosten) liegen pro Quadratmeter in Blankenbach
bei 150 Euro, in Kleinkahl, Edelbach, Großkahl, Großlaudenbach und
Kleinlaudenbach jeweils bei 100 Euro, in Krombach bei 130 Euro, in
Schöllkrippen bei 170 Euro, in Schneppenbach bei 145 Euro, in Hofstädten bei
115 Euro, in Sommerkahl und Vormwald bei 115 Euro, in Huckelheim,
Oberwestern und Unterwestern bei 105 Euro. Die Preise für erschlossene
gewerbliche Bauflächen reichen innerhalb der VG von 30 Euro (Wiesen) bis 70
Euro (Schöllkrippen). Unerschlossenes »Rohbauland« wird in Schöllkrippen
laut Richtwert auf 85 Euro beziffert, in Blankenbach auf 80 Euro, in
Schneppenbach auf 70 Euro, gefolgt Krombach mit 65 Euro. Alle anderen
VG-Gemeinden liegen bei 55 und 50 Euro, Schlusslicht ist Wiesen mit 40 Euro.
Der Richtwert für gewerbliches Rohbauland beträgt 35 Euro in Schöllkrippen
und 15 Euro für Wiesen. |
Bauplätze |
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22.12.2006
Von Klaus-Dieter Streck wurde der Grünordnung-Vorabzug verteilt.
Er enthält neben einer Bestandsaufnahme Vorschläge zur weiteren Gestaltung
von Grünflächen, Vorgärten, Zäunen etc. (3,3MB)
Pläne dazu (bis 1,5 MB):
Biotopstrukturen
Biotopnutzung
Kultur, Freizeit und Erholung
Privater Freiraum
Mängel und Potenziale 1
Mängel und Potenziale 2 |
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24.06.2006
Bestandsaufnahme der Gärten und Grünflächen
Im Auftrag des Landschaftsarchitekten
Klaus-Dieter Streck führt Frau Voell zur Zeit eine Bestandsaufnahme der
Gärten und Grünflächen durch. Dabei wird unter anderem die derzeitige
Versiegelung der Flächen ermittelt um genauere Daten für deren mögliche
Begrünung zu bekommen. |
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Heimatbote Sa. 24.06.2006
Grünes Licht für Dorferneuerung Hofstädten
Schöllkrippen. Grünes Licht gab der
Schöllkrippener Gemeinderat am Montag für die Dorferneuerung im Ortsteil
Hofstädten. Erst Ende April hatte in Hofstädten die Bürgerversammlung zur
Dorferneuerung im Ort stattgefunden, mit einer Beteiligung von mehr als 150
Bürgerinnen und Bürgern. Jetzt hat die Teilnehmergemeinschaft die
Prioritätenliste für die einzelnen Maßnahmen des Dorferneuerungsverfahrens
vorgelegt, die sich natürlich an der Bewertung der einzelnen Vorhaben durch
die Bürger orientiert. Vom Marktgemeinderat wurde die Prioritätenliste
unverändert und ausdrücklich so bestätigt, durch einstimmigen Beschluß. Das
Verfahren kann damit seinen Lauf nehmen. |
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Protokoll der Auswertung der
Bürgerversammlung - mit Prioritätenliste
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Bürgerversammlung zur Dorferneuerung
Fr. 7. April, im neuen Dorfgemeinschaftshaus!
Main-Echo 10.4.2006
Das Dorf erneuern ja, aber den Sportplatz bitte
erhalten
Bürgerversammlung in Hofstädten brachte aussagekräftiges
Meinungsbild - Pistner-Vorschlag nicht angesagt
Schöllkrippen-Hofstädten. In einer
Bürgerversammlung wurde in Hofstädten am Freitag über die Projekte
informiert, die im Rahmen der Dorferneuerung verwirklicht werden könnten.
Mehr als 100 Bürger hatten sich dazu im neuen, fast fertig gestellten
Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus eingefunden, begrüßt von
Bürgermeister Reiner Pistner und von Otto Kister vom Amt für ländliche
Entwicklung.
Mehr als 40 Ideen sammelten die Arbeitskreise, die zu unterschiedlichen
Fachthemen mehrfach in Hofstädten getagt hatten. Ziel: Die Erneuerung des
Ortes und Verbesserung der Lebensqualität.
Von den beiden Dorferneuerungsplanern, den Architekten Klaus-Dieter Streck
und Martin Reuter, wurden die Ideen planerisch und vor allem auch
zeichnerisch umgesetzt, damit sie den Bürgern vorgestellt werden konnten.
Nur ein Teil dieser Vorschläge wird die noch zu bildende
Teilnehmergemeinschaft umsetzen können, wenn das Dorferneuerungsprogramm für
Hofstädten angeordnet wird. Welche den Bürgern am wichtigsten sind, dazu
konnten sie mit fünf Klebepunkten ein Votum abgeben, die am Einlass an sie
verteilt wurden.
Jeder konnte die zeichnerisch dargestellten Maßnahmen an aufgestellten
Pinnwänden begutachten und ganz nach Gusto mit den farbigen Punkten
bekleben. Die Palette reichte dabei vom Gehsteigausbau in Staats- und
Kreisstraße über die Gestaltung einer Freizeitanlage mitten im Ort, bis hin
zur Errichtung einer Feldkapelle oder gar einer Allee auf dem Weg dorthin.
Nach der Vorstellung der vielen Möglichkeiten durch die Planer und die
Arbeitskreisleiter Arno Stein, Siegbert Glaser und Norbert Debes galt es,
die einzelnen Punkte zu diskutieren. Über Gehwege, einen Radweg nach
Geiselbach und den nötigen Grunderwerb wurde zuerst diskutiert, bevor
Bürgermeister Pistner den bereits im Vorfeld kritischsten Punkt selbst
ansprach: Die Freizeitanlage am Schneppenbach mitten im Ort, zu Lasten des
dort vorhandenen Sportplatzes. Der Planung war zu entnehmen, dass es bei dem
jetzt vorhandenen Spielplatz und dem Volleyballfeld bleibt. Und, so Pistner,
in Hofstädten müsse ein Platz sein, auf dem Fußball gespielt werden kann.
Der Bürgermeister war allerdings der Überzeugung, dass dafür die
verkleinerte Version, die die Planung darstellt, genügt. Wichtig sei die
Neugestaltung des jetzt völlig begradigten Bachs und ein Weg und zusätzliche
Freizeitanlagen.
Der Vorschlag eines Teiches in diesem Bereich, im Marktgemeinderat noch
vorgestellt, war offenbar schon im Vorfeld der Bürgerversammlung gestorben.
"Wer soll den Platz pflegen?" fragten die Bürger. Bisher hatte der SV
Schneppenbach für die Pflege gesorgt, der den Platz als Ausweichplatz nutzt.
Die verkleinerte Version dürfte allerdings für den Verein nicht mehr von
Interesse sein.
Die Gemeinde werde dafür sorgen, meinte der Bürgermeister, man finde jemand
im Ort, der die Arbeiten für ein paar Euro macht.
Dazu müsste die Gemeinde Gerätschaft anschaffen, die der SV Schneppenbach
jetzt schon habe, kritisierte ein Bürger und war überzeugt, der Verein habe
das gut gemacht, besser als ein Wasserspielplatz, den keiner braucht. Auch
andere setzten sich für den Erhalt des großen Sportfeldes ein, ältere, die
früher mit ihrer Schoppenmannschaft dort gekickt haben und jüngere, die
planen nach dem Vorbild der Alten, eine solche Mannschaft wieder ins Leben
zu rufen. Der Beifall war auf ihrer Seite.
Otto Kister vom Amt für ländliche Entwicklung stellte klar, dass es jetzt
noch gar nicht um die Diskussion der Projektplanung gehe. In etwa ein bis
zwei Jahren werde sich der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft damit
befassen und der, so glättete er die Wogen, werde die Meinungsäußerungen
berücksichtigen. Die Bürgerversammlung diene der Frage, ob die Bürger denn
wirklich eine Dorferneuerung wollen. Diese "Prüfung" habe Hofstädten mit
Bravour bestanden. In seinem Haus werde jetzt über die Einleitung des
Dorferneuerungsverfahrens entschieden und auch über die Mittel, die dazu
bereit gestellt werden sollen. Dann könne von der Teilnehmergemeinschaft der
Grundstückseigentümer der Vorstand gebildet werden.
Vor dem Heimgang verklebten fast alle ihre Punkte auf die
Projektdarstellungen an den Pinnwänden. Zu den Projekten mit vielen Punkten
zählte der Dorfplatz an der heutigen Buswendeanlage oder auch die
vorgeschlagene Feldkapelle und sogar die Neubepflanzung und Neugestaltung
des Kriegerehrenmals.
Geardezu "zugeklebt" war aber nur einer der Planvorschläge: Die
Neugestaltung der Bachaue als Freizeitanlage, der den vorhandenen Sportplatz
in seiner jetztigen Größe belässt.
Jürgen Brehm
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Heimatbote 18.3.2006
Dorferneuerung mit
viel Bürgerengagement
Veränderungen in Hofstädten Ortskern nehmen Strukturen an
Schöllkrippen.
Maßnahmen im Gegenwert von fast vier Millionen Euro
wurden von den Arbeitskreisen erdacht und von den Dorferneuerungsplanern Reuter
und Streck zeichnerisch umgesetzt. Mit großem Engagement der Bürgerinnen und
Bürger läuft die Dorferneuerung in Hofstädten, dem kleinsten Ortsteil
Schöllkrippens, an. In der Gemeinderatssitzung am Montagabend wurden die
möglichen Maßnahmen vorgestellt. Nur die Zukunft des Sportplatzes in Hofstädten
führte zu Auseinandersetzungen.
Die Gestaltung des Grünzuges zwischen dem Dorfplatz, der in Ortsmitte im Bereich
des Buswendeplatzes entstehen soll, und dem fast fertig gestellten
Dorfgemeinschaftshaus ist einer der wichtigsten Maßnahmen auf der Liste der
Neugestaltung des Dorfes. Genau dort aber liegt der Sportplatz, der vom
Sportverein des Nachbarortes Schneppenbach als Ausweichplatz genutzt und
gepflegt wird. Nach dem Vorschlag der Dorferneuerungsplaner schrumpft der
Sportplatz künftig zum Bolzplatz, um Platz zu gewinnen für eine Freizeitanlage
im Grünen mit mäanderndem Bach, oder gar einem Dorfweiher, mit Wassertretanlage
und Grillhütte, mitten im Dorf und von allen Teilen des Ortes aus direkt
zugänglich. Das trifft jedoch auf Widerstand einzelner Bürger, die dem
Sportverein Schneppenbach, dem sie vielleicht selbst angehören, die
Ausweichmöglichkeit auf diesen Platz erhalten wollen. In der anstehenden
Bürgerversammlung zur Dorferneuerung, demnächst im neuen Dorfgemeinschaftshaus,
wollen die Hofstädtener diese wichtige Frage klären und mehrheitlich
entscheiden. Dass sie dabei wenig Einmischung von außen wünschen, erfuhr
Bürgermeister Reiner Pistner in der Ratssitzung am Montag. Als er die Vorzüge
eines Dorfweihers beleuchtete, erfuhr er von der Hofstädtener CSU‑Gemeinderätin
Sigrid Dedio ein "Mach' Deinen Weiher in Schöllkrippen, wir wollen ihn nicht!"
Dedio wollte keine Dorferneuerung, an der ein Sportverein wegen fehlendem Platz
zugrunde geht. Pistners Alternativvorschlag, einen Teil des Schneppenbacher
Sportplatzes in das Dorferneuerungsgebiet Hofstädten einzubeziehen, um dort
einen neuen Ausweichplatz zu errichten, löste bei vielen Skepsis aus. Das hätte
es in der Dorferneuerung auch noch nie gegeben, dass ein Ort dem anderen einen
Sportplatz baut, statt die Dorferneuerungsmittel im eigenen Dorfgebiet zu
verwenden. Während Pistner darauf beharrte, dass der Gemeinderat letztendlich
die Verantwortung trage, wies Sigrid Dedio darauf hin, dass es sich hier um die
Hofstädtener Dorferneuerung handelt. Hinsichtlich der Kompetenzen besteht also
noch Klärungsbedarf. Fakt ist jedoch, dass die TeilnehmergemeinSchaft, also die
Gemeinschaft der Grundstückseigentümer innerhalb des Dorferneuerungsbereichs,
entscheidet, plant und auch verwirklicht. Der Gemeinderat hat bei den einzelnen
Maßnahmen lediglich über eine Kostenvereinbarung zwischen Amt für ländliche
Entwicklung und Gemeinde zu entscheiden. Er könnte also Maßnahmen kippen, nicht
aber selbst beschließen und bestimmen.
Bei dieser Auseinandersetzung hatten es die Dorferneuerungsplaner Martin Reuter
und Klaus‑Dieter Streck nicht ganz leicht, die vielen angedachten, zum Teil
phantasievollen Maßnahmen vorzustellen, von denen zumindest die wichtigsten im
Verlauf des Verfahrens umgesetzt werden sollen. Von den aufgelisteten Kosten von
insgesamt fast vier Millionen Euro werden vom Amt für ländliche
EntwicklungvoraussichtlichMaßnahmenimWert von 1,3 Millionen Euro als förderfähig
anerkannt, so dass von dort Zuschüsse von mehr als 750.000 Euro in den kleinen
Ort fließen könnten. Für die Teilnehmergemeinschaft, die bis zum Herbst gebildet
werden und ihre Arbeit aufnehmen soll, gehe es also vor allem darum, Prioritäten
zu setzen, stellte Martin Reuter fest, der den Hofstädtener Bürgerinnen und
Bürgern großes Engagement, viel Sachverstand und gutes Durchhaltevermögen
bescheinigte. |
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Protokoll vom
Vorbereitungstreffen aller Arbeitskreismitglieder der Dorferneuerung für die
Bürgerversammlung |
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Am
11.Jan. stellten die Architekten Reuter und Streck den zweiten Plan zur
Dorferneuerung vor, mit einem Kostenplan, der bei
35 öffentlichen Maßnahmen
Gesamtkosten von 3,44 Mio. EUR erwarten läßt.
Der Plan kann durch Anklicken zwar vergrößert
werden, ist aber nur als Übersicht geeignet. Detail-Ansichten sind auf
Internetseiten sehr aufwändig.
Maßnahmenkatalog
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Frau
Mag.phil. Alexandra Baier, geb. Feigl, stellte am 13. Jan. den von Ihr
erstellten Denkmalpflegerischen Erhebungsbogen im Gasthaus "Zur
Gemütlichkeit" vor. Neben einer ausführlich recherchierten Dorfgeschichte
enthält er Fotodokumente zu ortsbildprägenden Grün- und Freiräumen, Straßen
und Plätzen sowie Gebäuden und Denkmälern.Wegen
seines Umfanges von 129 Seiten mit vielen Fotos und Grafiken kann er hier
nur stark gekürzt auf 36 Seiten mit 3,4 MB
zum Download angeboten werden. Beim webmaster können auf Wunsch
komplette Kopien erstellt werden. |
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Arbeitskreis
Dorfgemeinschaft/soziale Entwicklung/Kultur
Sprecher: Siegbert Glaser
nächster Treff: Mi..........., 20:00 Uhr
Gasthaus "Zur Gemütlichkeit"
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1.Protokoll
2.Protokoll
3.Protokoll
4.Protokoll
5.Protokoll
Vortrag Gemeinderat
6.Protokoll
7.Protokoll
Jugendbefragung
8.Protokoll |
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Arbeitskreis
Verkehrswege/Wirtschaft/Gewerbe/Versorgung
Sprecher: Arno Stein
nächster Treff: ........., 20:30 Uhr
Gasthaus "Zum Schatzel"
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1.Protokoll
2.Protokoll
3.Protokoll
4.Protokoll
Vortr.Hauptstraßen(2MB)
Wegevorschläge(3MB)
5.Protokoll
Dorfladen
6.Protokoll
7.Protokoll
8.Protokoll
9.Protokoll
10.Protokoll |
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Arbeitskreis
Orts- und Landschaftsbild
Sprecher: Norbert Debes
nächster Treff: ........., 20:00 Uhr
Gasthaus "Zur Gemütlichkeit" |
1.Protokoll
2.Protokoll
3.Protokoll
Zwischenbericht
Vortrag
Gemeinderat
4.Protokoll
5.Protokoll
6.Protokoll
7.Protokoll
8.Protokoll
9.Protokoll |
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Gespräche mit den Straßenbaubehörden und dem SV Schneppenbach, 18.10.05
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Vorstellung des vorläufigen
Dorferneuerungsprogrammes durch die Architekten Reuter und Streck:
Mittwoch, 5.Oktober, 20 Uhr im Gasthaus "Zur Gemütlichkeit"
 
Die Herren Reuter und Streck stellten Pläne vor, die sie auf der Grundlage
der Arbeitskreisvorschläge erstellt hatten und die in vielen Bereichen noch
weiterentwickelt und präzisiert werden sollen.
Die Gestaltung der Spessartstraße muss in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt
erfolgen. Vorgesehen ist auf jeden Fall ein einseitiger Bürgersteig mit der
Mindestbreite von 1,50 m, was an verschiedenen Stellen zu Fahrbahnverengungen
führen wird. Zur Gestaltung der Dorfmitte wurde statt des Buswendeplatzes eine
Bushaltebucht vorgeschlagen. Nach Rückfragen wegen einer Änderung der
Vorfahrtsregelung (Spessartstraße-Ruhbornstraße und Verkehrsberuhigung der
Spessartstraße ab Kreuzung in Richtung Geiselbach) organisiert Bürgermeister
Pistner ein Treffen der Arbeitskreissprecher mit Vertretern der
Straßenbauverwaltung.
Die Nebenstraßen sollen alle ähnlich wie schon Raingartenstraße und Meisenweg
gestaltet werden. Interessant war ein bereits in älteren Plänen enthaltenes
mögliches Baugebiet "Ober dem Glasergarten" (zwischen Schönebergstraße und
Bayernstraße).
Der Vorschlag zur Neugestaltung des Sportplatzes sorgte für lebhafte
Diskussionen. Hierzu treffen sich die Arbeitskreissprecher mit dem Vorstand des
Sportvereins Schneppenbach bei Bürgermeister Pistner. Herr Reuter wurde gebeten,
neben seinem bisherigen Vorschlag zwei weitere Entwürfe zu erstellen a) mit
einem Trainingsplatz für den Schneppenbacher Sportverein (als Ausweichplatz
könnte der in Schöllkrippen genutzt werden) und b) eine "Minimalversion", d. h.
mit Erhalt des Sportplatzes und Gestaltung des Spielplatzes und des Rad- und
Fußweges am Bach.
Herr Streck strebt bei der Gestaltung der Rad- und Wanderwege gleichzeitig,
in Anlehnung an ältere Planungen, eine Vernetzung der naturbelassenen Inseln in
der Gemarkung an. Bei den Radwegen wurde als wichtig die Verbindung nach
Geiselbach genannt, die parallel zu der dann zur Kreisstraße herabgestuften
Verbindung auch von der Kreisstraßenverwaltung gebaut werden sollte.
Weiter wurden kurz angesprochen der Dorfladen, den man im Nebengebäude des
Kindergartens unterbringen könnte, und die Errichtung einer kleinen Kapelle.
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Protokoll
vom Treffen der AK-Sprecher mit dem Bürgermeister am 01.08.05
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Protokoll der gemeinsamen
Versammlung am 11.02.05
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Besichtigung der Dorferneuerungsmaßnahmen in Retzstadt am 23. April
Bei herrlichem Wetter fuhren am Samstag knapp 30 Bürger aus Hofstädten
nach Retzstadt, gelegen zwischen Karlstadt und Würzburg. Dort besichtigten
sie gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Pistner, unter Leitung von Herrn
Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung, geführt durch
Herrn Pfister, Bereiche des Ortes, die mit Hilfe des
Dorferneuerungsprogrammes gestaltet worden sind. Für Herrn Kister war es
das erste und von ihm sehr intensiv betreute Dorferneuerungsprojekt. Herr
Pfister erläuterte stolz die verschiedenen Maßnahmen im
Ortseingangsbereich, die Begrünung im Ortskern, die Freilegung des
Retzbaches in der Dorfmitte und die Verbesserungen im Bereich Rathaus und
Kirche. "Viel Geduld, intensive Gespräche mit allen Beteiligten
und Ausdauer sind die wichtigsten Voraussetzungen, wenn die Dorferneuerung
gelingen soll", so die Aussage von Herrn Pfister. Nach Informationen zu
Verfahrensfragen beendete die Reisegruppe, unter lebhaften Gesprächen beim
Mittagessen im Ratskeller, mit hervorragendem Retzstädter Wein, ihre
Dorfbesichtigung. Bürgermeister Pistner bedankte sich zum Schluß bei den
Herren Pfister und Kister mit Schöllkrippener/Schneppenbacher Obstler.
Busfahrer Dieter Pistner brachte die Reisegruppe anschließend wieder heil
nach Hause.
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Main-Echo 07.04.2005
Diskussion um neuen Stromvertrag hält an
Schöllkrippen. ...
Wohnen attraktiver machen
Das zweite große Thema der Gemeinderatssitzung in Schöllkrippen war die
beabsichtigte Dorferneuerung im Ortsteil Hofstädten. Noch ist das Verfahren
nicht eingeleitet. In drei Arbeitsgruppen bereiten Bürgerinnen und Bürger
Vorschläge zur Erneuerung ihres Ortes vor, die planerisch umgesetzt, als
Grundlage des Antrags dienen sollen.
Siegbert Glaser, Andreas Braun und Markus Debes, die Sprecher der drei
Arbeitsgruppen, stellten die bisherige Arbeit vor, die das Ziel hat, den Ort zum
Wohnen attraktiver zu machen, Fortentwicklungsmöglichkeiten zu erlangen, wie zum
Beispiel durch ein Neubaugebiet, und die Versorgung der Einwohner
sicherzustellen.
Eine Fülle von Vorschlägen wurde erarbeitet. Eine rasante Entwicklung könnte der
Ortsteil Hofstädten durch die Dorferneuerung nehmen, meinte Pistner. Jetzt seien
die Architekten am Zug. Bis zu 15 Jahren seien für eine Dorferneuerung
veranschlagt.
jbs. |
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Ostern 2005 |
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Main-Echo 15.02.2005
Ideen zur Dorferneuerung
Bürger der Arbeitskreise stellten Vorschläge vor
Schöllkrippen-Hofstädten.
Freitag abend trafen sich ca. 30 Bürger aus Hofstädten, welche in drei
Arbeitskreisen im vergangenen halben Jahr Ideen zur Dorferneuerung gesammelt,
diskutiert und ausgearbeitet hatten. Norbert Ries entschuldigte als
Stellvertreter den erkrankten Bürgermeister Reiner Pistner und begrüßte Herrn
Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung, den Architekten Martin
Reuter und den Landschaftsplaner Klaus-Dieter Streck. Anschließend stellten
Mitglieder der Arbeitskreise ihre jeweiligen Arbeitsergebnisse vor: von der
Gestaltung der Dorfmitte, einem Spiele-, Sport-, Freizeitbereich, Wander- und
Radwegen, einem Dorfladen bis zur intensiv diskutierten Ausweisung eines neuen
Baugebietes. Um hierzu die Wünsche und Vorstellungen der Hofstädtener dem
Gemeinderat und den zuständigen Behörden zu verdeutlichen, wurde eigens der 25.
Februar als Termin für eine Besprechung mit den Herren Reuter und Streck
vereinbart. "Ich erwarte von Herrn Reuter, dass in seinen Vorschlägen zur
Dorferneuerung auch das Thema Baugebiet enthalten sein wird, auch wenn wir uns
bei der Erschließung nicht finanziell beteiligen können" erklärte hierzu Herr
Kister. Nach der lebhaften Diskussion wurde für Ende April eine Fahrt nach
Retzstadt geplant, wo man aus den Erfahrungen einer gut gelungene Dorferneuerung
lernen möchte. Der Wunsch der oberen Behörden für ein Leitbild zur
Dorferneuerung Hofstädten wurde von vielen Anwesenden als überflüssig
betrachtet, da doch die Arbeit selbst wichtiger sei als irgendeine Überschrift.
Nach weiteren Terminabsprachen verband Herr Ries seinen Dank an alle Anwesenden
für ihren engagierten Einsatz mit der Erwartung, dass auch der Gemeinderat von
Schöllkrippen die hier gesammelten Ideen unterstützen wird. |
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Main-Echo 09.10.2004
Drei Arbeitskreise gebildet
Die Dorferneuerung in Hofstädten rückt damit näher
Schöllkrippen-Hofstädten. Wie bei er Bürgerversammlung vor kurzem
angekündigt, trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Hofstädten am
Donnerstag, um unter Leitung von Baudirektor Otto Kister von der Direktion für
Ländliche Entwicklung (DLE) in Würzburg die Arbeitskreise zur Vorbereitung der
Dorferneuerung zu etablieren.
Neben der Wahl von Arbeitskreissprechern sollten die ersten Termine festgelegt
werden. »Wichtig ist auch, die Ergebnisse der Arbeitskreise zu protokollieren
und mit allen Beteiligten, der DLE, dem Architekten Reuter und dem Bürgermeister
abzustimmen«, erklärte Otto Kister. An drei verschiedenen Tischen im Saal des
Gasthauses »Zur Gemütlichkeit« wurde dann diskutiert und abgestimmt:
- Der Arbeitskreis »Dorfgemeinschaft/soziale Entwicklung/Kultur« wird von
Siegbert Glaser geleitet und trifft sich am Mittwoch,
20. Oktober, um 19.30 Uhr - so wie die anderen Arbeitskreise auch - im Gasthaus
»Zur Gemütlichkeit«.
- Sprecher des Arbeitskreises »Verkehrswege/Wirtschaft/Gewerbe/Versorgung« ist
Arno Stein; als erstes Treffen wurde der Donnerstag, 14. Oktober, um 20.15 Uhr
vereinbart.
- Der dritte Arbeitskreis »Orts- und Landschaftsbild« versammelt sich unter
Leitung von Norbert Debes am Montag, 11. Oktober, um 20 Uhr.
Alle Termine und wichtigen Informationen werden auch im Internet unter
http://www.hofstaedten.de veröffentlicht.
Nach Klärung dieser organisatorischen Fragen wurden die Wünsche vorgelesen, die
Einwohner bei der Bürgerversammlung auf die Ideenkärtchen geschrieben und in den
Sammelkarton gesteckt hatten. Den Themen nach wurden sie gleich auf die
Arbeitskreise verteilt.
Zum Abschluss erklärte Bürgermeister Reiner Pistner, dass er nunmehr die
Verantwortung für das weitere Gelingen der Dorferneuerung zwar in die Hände der
Arbeitskreise übergebe, aber natürlich als Ansprechpartner für alle Fragen -
organisatorisch wie inhaltlich - jederzeit zur Verfügung stehe.
red
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Main-Echo 15.07.2004
Dorferneuerung Hofstädten rückt näher
15 Bürger und Bürgermeister Pistner absolvierten Grundseminar
Schöllkrippen-Hofstädten. In eindeutiger Absicht, sprich in
Sachen Dorferneuerung, hatten sich dieser Tage 15 Bürger aus Hofstädten, bunt
gemischt, Jüngere und Ältere, Männer und Frauen, Alteingesessene und
Neuzugezogene, Gemeinderäte, Vereinsmitglieder und Interessierte, auf den Weg
nach Lichtenfels-Klosterlangheim gemacht. Mitglied der Gruppe war auch der
Schöllkrippener Bürgermeister Reiner Pistner.
An der Schule der Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim fand das
Grundseminar statt, das den Auftakt bildet zum Dorfentwicklungsprogramm, wie es
bei der Bürgerversammlung im März einstimmig beschlossen worden war. Im
renovierten Konventbau der ehemaligen Zisterzienserabtei wurde unter Leitung von
Baudirektor Otto Kister von der Direktion für Ländliche Entwicklung (DLE) in
Würzburg und zweier seiner Mitarbeiter intensiv informiert, geschult und
diskutiert. Im Wechsel von Referaten und Gruppenarbeit wurden die Teilnehmer
hinsichtlich der »Dorfentwicklung Hofstädten« in Moderationstechniken eingeführt
und gleichzeitig Ansätze für die ganzheitliche Entwicklung des Dorfes
festgelegt.
Der ebenfalls anwesende Architekt Reuter aus Miltenberg, der das Projekt in den
kommenden Jahren begleiten wird, fand so erste Kontakte und auch erste
Vorschläge zu Problemen, die den Hofstädtenern unter den Nägeln brennen. Über
die schlechten Straßen wurde ebenso diskutiert wie über die geringe
Geburtenrate, die zur Schließung des Kindergartens führen wird.
Auch ein Fußwegekonzept, liebevolle Platzgestaltungen und der weitere Umgang mit
dem derzeitigen Sportfeld wurden diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass viele
Fragen in unterschiedlichster Form miteinander verknüpft sind und durch
gemeinsames Engagement wie beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses viel erreicht
werden kann.
Weiter ging es um die Finanzierung gemeinsamer und auch einzelner privater
Projekte. Hier kann nach der Vorlage eines umfassenden Planes und offiziellem
Start bei voraussichtlicher Laufzeit von zehn bis zwölf Jahren mit Zuschüssen
bis zu 750000 Euro gerechnet werden. Allerdings muss der Marktgemeinderat von
Schöllkrippen den einzelnen Maßnahmen zustimmen, da die Direktion für Ländliche
Entwicklung immer nur einen Teil der Gesamtkosten trägt.
Um möglichst viele Bürger aus dem Schöllkrippener Ortsteil Hofstädten mit
einzubeziehen, wird für Mitte September - nach den Ferien versteht sich - eine
Bürgerversammlung geplant, bei der die Ergebnisse dieses Seminars vorgestellt
werden sollen, um anschließend Arbeitskreise zu den verschiedenen
Themenbereichen zu bilden. Hier können dann alle Interessierte teilnehmen und
natürlich die Seminarteilnehmer die neu gelernten Moderationstechniken anwenden.
Baudirektor Kister meinte zum Abschluss: »Wenn die Beteiligung der Bürger
weiterhin so aktiv sein wird, wie die der Teilnehmer des Seminars, dann wird
auch das Dorfentwicklungsprogramm für Hofstädten ein großer Erfolg.« |
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Niederschrift über die Sitzung des Marktgemeinderates
Schöllkrippen am 24.11.2003
4. Beantragung der Durchführung einer umfassenden Dorferneuerung für den
Ortsteil Hofstädten
Zurzeit läuft ein Förderprogramm der Direktion für Ländliche
Entwicklung für Gemeinden und Ortsteile unter 2.000 Einwohner, aus dem für den
Ortsteil Hofstädten Mittel fließen könnten, sei es durch Förderung von
Einzelmaßnahmen oder durch eine umfassende Förderung.
Der Bürgermeister informierte auszugsweise über die Ziele des
Dorferneuerungsprogramms. Er erklärte, das Programm baue auf die aktive
Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Am 11.11.2003 fand eine Ortsbegehung mit
Herrn Fuß von der Direktion für Ländliche Entwicklung statt, bei der
festgestellt wurde, dass in Hofstädten Entwicklungspotential vorhanden ist. Der
Bürgermeister vertrat die Auffassung, man solle die Chance, in das
Förderprogramm aufgenommen zu werden, unbedingt nutzen.
Sigrid Dedio meinte, man müsse die Bürger baldmöglichst informieren, Thomas
Büttner schlug eine Beteiligung noch vor Antragstellung vor. Dieter Weipert
machte darauf aufmerksam, dass schon viele Bürger in den Bau des
Dorfgemeinschaftshauses eingebunden sind, und schlug deshalb vor, noch in diesem
Jahr eine Infoveranstaltung durchzuführen. Hierzu erklärte der Bürgermeister,
dass dies nicht mehr möglich sei.
Nach weiteren Wortmeldungen war man sich im Gemeinderat einig, dass die Chance
zur Aufnahme ins Förderprogramm genutzt werden soll.
Beschluss:
Der Markt Schöllkrippen beantragt die Aufnahme des Ortsteils Hofstädten in ein
umfassendes Dorferneuerungsprogramm. Abstimmung: 14 : 0
Gerhard Rothenbücher war bei der Abstimmung nicht anwesend. |

Bayerisches Staatsministerium
für Landwirtschaft und Forsten:
Dorferneuerung

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